FeG Historischer Arbeitskreis

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden gehört in Deutschland zu den klassischen Freikirchen des Protestantismus. Gegründet wurde die erste Freie evangelische Gemeinde 1854 in Wuppertal durch Hermann Heinrich Grafe. Ziel war es, eine kirchliche Alternative zum Modell der damaligen Staatskirche zu entwickeln.

Wesentliche Merkmale der Freien evangelischen Gemeinden sind:

  • Prinzip der Freiwilligkeitsgemeinde als Gemeinde der Glaubenden | Mitgliedschaft aufgrund einer persönlichen Glaubensentscheidung,
  • Mitverantwortung und Mitbestimmung aller | „allgemeines Priestertum“,
  • Taufe der Glaubenden | Glaubenstaufe

Mehr FeG Geschichte

Schlüsselereignisse der FeG-Geschichte

  • 1854 | Gründung der ersten FeG durch Hermann Heinrich Grafe in Wuppertal
  • 1874 | 22 Gemeinden gründen den Bund Freier evangelischer Gemeinden
  • 1887 | Friedrich Fries gründet in Witten den „Bundes-Verlag“
  • 1889 | Gründung der „Allianz-Mission“ in Wuppertal-Barmen durch Carl Polnick und Fredrik Franson
  • 1893 | Herausgabe der FeG-Zeitschrift „Der Gärtner“
  • 1896 | Gründung des Diakoniewerks „Bethanien“ in Wetter a.d. Ruhr durch Robert Kaiser
  • 1904 | Gründung der „Inland-Mission“ durch Otto Schopf
  • 1912 | Gründung des „Theologischen Seminars“ in Wuppertal-Vohwinkel
  • 1925 | Gründung der „Spar- und Kreditbank“
  • 1937 | Die landeskirchliche Gemeinschaft „Philadelphia“ (bekannt als „Holstenwall“) in Hamburg schließt sich unter der Leitung von Friedrich Heitmüller dem Bund an
  • 1938 | Gründung der Geschäftsstelle des Bundes in Witten
  • 1946 | Eröffnung des neuen „Theologischen Seminars“ in Dietzhölztal-Ewersbach
  • 1989 | Gründung der „Auslandshilfe“ durch Paul Lenz
  • 1990 | Zusammenschluss des west- und ostdeutschen Bundes in Berlin
  • 2006 | Grundsteinlegung zum Neubau der Gebäude von „Allianz-Mission“ und „Theologischem Seminar“
  • 2008 | Regionalisierung der Bundespflege mit fortan fünf Bundessekretären

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