6. Oktober 2019 | Aktuell Presse Theologische Hochschule Ewersbach

THE | Berufung von Pädagogin Dr. Christiane Henkel

Zuwachs in Lehre und Forschung:

Berufung von Pädagogin Dr. Christiane Henkel

Dietzhölztal-Ewersbach – Die Professorengruppe der Theologischen Hochschule Ewersbach bekommt Verstärkung: Am 27. September 2019 wurde Dr. Christiane Henkel vom Ständigen Ausschuss des Bundestags des Bundes Freier evangelischer Gemeinden KdöR auf die neu eingerichtete bezugswissenschaftliche Professur für Pädagogik und Erziehungswissenschaften an der Theologischen Hochschule berufen.

 

Die Diplom-Pädagogin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin war 14 Jahre lang in der Lehre an der Fakultät für Erziehungswissenschaft und im Zentrum für Lehren und Lernen an der Universität Bielefeld tätig. Zusätzlich ist Dr. Henkel ausgebildete Schreibberaterin für wissenschaftliches, biografisches und kreatives Schreiben. Durch die Professur in Pädagogik wird die Förderung erziehungswissenschaftlicher Kompetenzen erheblich erweitert, indem die Einführung in Grundfragen, Handlungsfelder und Methoden der Pädagogik aufgenommen wird. Zudem werden die Geschichte und wichtige Konzeptionen der Pädagogik unterrichtet und theoretische Einführungen in und praktische Einübung von verschiedenen didaktischen Modellen angeboten.

Vorgesehen sind auch die Einführung, Einübung und Reflexion von Unterrichtsmethoden zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen sowie die Erhellung gegenwärtiger Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Ziele sowie Methoden und Mittel pädagogischen Handelns. Die Befähigung zur differenzierten Wahrnehmung und theoretischen Reflexion pädagogischer Situationen sowie Anleitung und Einübung pädagogisch angemessenen Verhaltens und Handelns ist beabsichtigt.

Wir freuen uns über die Bereicherung durch Frau Dr. Henkel, die nach einem Vorbereitungssemester im Sommersemester 2020 ihre Lehrtätigkeit aufnehmen wird.

Judith Eggers | Theologische Hochschule Ewersbach | th-ewersbach.de

 

Was ist eine bezugswissenschaftliche Professur?

„Eine eigene ,bezugswissenschaftliche‘ Professur ist insbesondere deswegen unerlässlich, um für die Studierenden den Zugang zu Wissensbeständen und Methoden benachbarter Fächer auch dann sicherzustellen, wenn die betreffende Hochschule aufgrund ihrer räumlichen Lage oder ihres begrenzten Fächerspektrums anders als theologische Fakultäten an staatlichen Universitäten nicht über ein disziplinär vielfältiges akademisches Umfeld verfügt.“

Wissenschaftsrat, Kriterien der Hochschulförmigkeit bekenntnisgebundener Einrichtungen im nichtstaatlichen Sektor, Drs. 3644-14, Berlin 24. Januar 2014, 17

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