Stark im Gebet | Bericht des Präses
Eine geistliche Bewegung
Gut vorbereitet und trotzdem ohne genaue Vorstellung von Verlauf und Ergebnis ihrer Klausurtagung, so trafen sich die Mitglieder der Erweiterten Bundesleitung im Februar 2025 in Haus Karimu (Burbach). Der Grund: Diese Tagung sollte ausdrücklich eine BETEN-Klausur werden. Für den Bund FeG hatten wir als Bundesleitung im Jahr zuvor definiert, dass wir eine geistliche Bewegung sein wollen. Das steht nicht im Gegensatz zu einer guten Organisation oder einer kompetent geführten Institution. Aber das Innere, die Füllung oder besser das Herzstück soll eine umtriebige und dynamische geistliche Bewegung sein. Nur so bleibt unser Glaube frisch und unser Bund FeG und seine Gemeinden anziehend und lebendig.
So stand die diesjährige Gebetsklausur noch mehr im Zeichen des Gebets als sonst. In verschiedenen Formaten und Gruppen, mal still und hörend, mal im Austausch oder reflektierend haben wir als Bundesleitung zusammen mit den Referentinnen und Referenten des Bundes FeG um Gottes Reden und Wegweisung gebetet. Das war ein wertvolles, gemeinsames Erlebnis. Eine gemeinsame Abendmahlsfeier war Höhepunkt und Abschluss der Tagung.
Eine erhoffte Bewegung
Wo kamen wir in diesem Jahr inhaltlich her? Die Zeit zwischen dieser und der letzten Klausurtagung der Erweiterten Bundesleitung im August 2024 in Magdeburg war von mancherlei Überlegungen zur Bundesstatistik geprägt. Die Zahlen der Jahre 2022/23 hatten uns etwas geschockt, aber auch angespornt. Denn einerseits hatten die Gemeinden mehr Bekehrungen denn je gemeldet. Andererseits waren in den Corona-Jahren über 60 Prozent der Gemeinden stagnierend oder rückläufig gewesen.
Mit den Herbsttagungen zum Thema „Hoffnungsland“, mit vielen Beratungen und Ermutigungen in Präsenz- und Onlineformaten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundes FeG versucht, dem zu begegnen. Unser Gefühl sagt uns, dass sich die Situation der Gemeinden in Summe verbessert hat, aber genau werden wir es erst in einem Jahr wieder wissen. Wir erhoffen uns hier eine ermutigende Bewegung – auch das hat uns (nicht nur) in unserer Klausur im Haus Karimu ins Gebet geführt. Denn geistliche Bewegungen lassen sich weder herbeireden noch herbeiorganisieren.
Auch deshalb sind wir froh über die Dynamik, die rund um die Gebetsbewegung entsteht (gebet.feg.de). Kurz nach der Gebetsklausur der Bundesleitung startete die Gebetskonferenz in Göttingen. Über 80 Personen nahmen sich zwei Tage Zeit für Begegnung, Hören und Beten. Möge Gottes Geist seinen Wind in dieses Feuer blasen.
Gemeinde und Politik
In einer thematisch geprägten Einheit haben wir uns während der Tagung außerdem mit unserem Verhältnis zu politischen Fragen beschäftigt. Im vergangenen Jahr gab es verschiedene Stellungnahmen von Kirchen und Bünden zu politischen Ereignissen. Besonders traten Positionierungen zur Diskussion um den § 218 und zum Umgang mit Extremismus hervor. Als Präses habe ich mich ebenfalls zu verschiedenen Gelegenheiten geäußert, etwa zum Holocaustgedenktag 2024, durch Leitgedanken im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 oder mittels kurzer Statements im Deutschlandfunk (praeses.feg.de).
Angesichts der zunehmenden Sorge vieler Menschen vor Extremismus und radikalen Inhalten war es mir wichtig, die Erweiterte Bundesleitung in diese Überlegungen einzubeziehen. Es ist gut möglich, dass sich die Lage auf dem Weg zur Bundestagswahl 2029 noch einmal verschärft. Wie wollen wir uns dann äußern? Zu welchen politischen Themen sollten sich Kirchen/Gemeindebünde überhaupt äußern? Dieses wichtige Feld haben wir versucht abzustecken. Im Juni gab es dazu auch ein Online-Podium zusammen mit der Kommunalpolitikerin und FeG-Mitglied Dr. Rebecca Neuburger-Hees.
Henrik Otto | FeG-Präses
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