Glaubwürdig wird unser Ja zum Leben, wenn daraus konkrete Hilfe wächst: Zeit für ein Gespräch, Begleitung in einer Krise, praktische Entlastung und Gemeinschaft, auf die Verlass ist. So bekommt Hoffnung ein Gesicht. So kann Vertrauen wachsen, wo die Zukunft zunächst ausweglos erscheint.
Glaubwürdiges Ja zum Leben
Marsch für das Leben 2026 | Grußwort von FeG-Präses Henrik Otto
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
ich grüße Sie herzlich zum Marsch für das Leben am 19. September 2026 in Berlin und Köln. Danke, dass Sie sich friedlich und mutig für den Schutz ungeborenen Lebens einsetzen.
Was unsere Welt in all ihren Konflikten braucht, ist Vertrauen. Vertrauen auf Gott, der das Leben schenkt und uns trägt. Und Vertrauen zwischen Menschen, das gerade in schwierigen Situationen Halt gibt und neue Hoffnung wachsen lässt. Als Christinnen und Christen sind wir berufen, solches Vertrauen zu stärken – durch unsere Worte, unsere Haltungen und unser Handeln. Das gilt besonders dort, wo eine Schwangerschaft Menschen in einen tiefen Konflikt führt. Sie brauchen andere Menschen, die ihnen zuhören, ihre Ängste ernst nehmen und ihnen verlässlich zur Seite stehen. Sie sollen erfahren: Ich bin mit meiner Situation nicht allein. Es gibt Hilfe, die mich auch morgen noch trägt.
Zugleich brauchen ungeborene Kinder unsere Stimme. Sie können selbst nicht für ihr Leben eintreten. Die Überzeugung, dass jeder Mensch von Anfang an eine unverlierbare Würde besitzt, verpflichtet uns, für ihren Schutz einzustehen. Die Würde der Frau und die Würde ihres ungeborenen Kindes gehören zusammen. Unser Einsatz muss beiden gelten. In den Auseinandersetzungen um den § 218 und den Umgang mit Schwangerschaftskonflikten brauchen wir Klarheit in der Sache und Respekt im Gespräch. Wer Vertrauen schaffen will, muss zu beidem bereit sein: zuzuhören und verlässlich Stellung zu beziehen.
Glaubwürdig wird unser Ja zum Leben, wenn daraus konkrete Hilfe wächst: Zeit für ein Gespräch, Begleitung in einer Krise, praktische Entlastung und Gemeinschaft, auf die Verlass ist. So bekommt Hoffnung ein Gesicht. So kann Vertrauen wachsen, wo die Zukunft zunächst ausweglos erscheint.
Danke, dass Sie heute in Berlin und Köln ein Zeichen für das Leben setzen. Möge von diesem Tag Ermutigung ausgehen – für ungeborene Kinder, für Frauen und Familien in schwierigen Situationen und für alle, die ihnen zur Seite stehen. Gott segne Sie und Ihren Einsatz. Möge dieser Marsch für das Leben ein Marsch der Hoffnung sein.
Mit herzlichen Segenswünschen,
Foto: FeG Deutschland | NU
Henrik Otto | Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR | praeses.feg.de
Download
- Grußwort FeG-Präses Henrik Otto | PDF
Was die Welt am meisten braucht
Wie Vertrauen unser Leben und unser Umfeld verändert
Vertrauen ist die Grundlage jedes gelingenden Miteinanders. Henrik Otto zeigt, warum wir es heute dringender brauchen denn je – in Beziehungen, Gesellschaft und Glauben. Sein Buch macht sichtbar, wie Vertrauen trägt, verwandelt und Hoffnung freisetzt. Es lädt ein, den Gott neu zu entdecken, der erschafft, befreit und vollendet. Eine ermutigende Einladung an Christen, aktiv zum Guten beizutragen und ihrer Umgebung neuen Halt zu schenken.
- Gebunden, 256 Seiten
- ISBN: 978-3-417-01070-1
- € 20,- | €[A] 20,60 | CHF 26,40
- R.Brockhaus 2026
- Auch als E-Book erhältlich | ePUB >>
Video zum Buch
Buchbeschreibung
Vertrauen, das die Welt verändert
Glauben heißt Vertrauen. In seinem Buch „Was die Welt am meisten braucht“ zeigt Henrik Otto, warum es sich lohnt, Vertrauen ganz neu wagen, und erklärt, weshalb Vertrauen nicht nur ein Schlüssel für das Leben von Christinnen und Christen ist, sondern auch für die Menschen, die Gott noch nicht kennen.
Was trägt uns, wenn das Leben zwischen schön und schmerzhaft schwankt? Was hält Menschen zusammen in einer Zeit, die von Individualisierung, Unsicherheiten und gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist? Der Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Henrik Otto, geht diesen Fragen in seinem Buch „Was die Welt am meisten braucht“ nach – und kommt zu einer klaren Antwort: Vertrauen.
Ausgehend von einer humorvollen Bergsteiger-Anekdote aus dem Vorwort macht Otto deutlich, wie schwer Vertrauen manchmal fällt – gerade dann, wenn man es am nötigsten braucht. Und doch zeigt er: Vertrauen ist eine echte Kraft zum Leben. Es prägt Beziehungen, Familien, Freundschaften, Gemeinden, Arbeitswelt und Gesellschaft. Jeder Bereich unseres Miteinanders lebt davon, dass wir einander und Gott vertrauen können.
Otto fragt deshalb nicht nur nach den Eigenschaften dieses Vertrauens, sondern sucht auch nach dem Fundament, auf dem es ruht. Blinder Glaube ist dabei keine Option. Tragfähiges Vertrauen braucht ein vertrauenswürdiges Gegenüber, gute Erfahrungen und realistische Erwartungen. Genau hier setzt der Glaube an Jesus an: Was ihn ausmacht, ist gleichzeitig das, was die Welt am dringendsten braucht – verlässliche, tragende Beziehungen.
In seinen Kapiteln lädt Otto dazu ein, den Kern des christlichen Glaubens als gelebtes Vertrauen neu zu entdecken. Er entfaltet ein Bild von Kirche und Gemeinschaft, das Menschen zusammenführt, statt sie zu vereinzeln. Besonders eindrucksvoll und bedeutend wird das dort, wo er beschreibt, wie Christen durch ihr Handeln zur Hoffnung für andere werden können. Im gesellschaftlichen Miteinander, in Krisen und Konflikten, im Alltag und im persönlichen Umfeld – überall können Vertrauensmenschen Mut machen, Orientierung geben und Gottes Liebe sichtbar werden lassen.
Anschauliche Beispiele, vertiefende „Kleingedruckt“-Abschnitte und persönliche Einblicke in Ottos eigenes Glaubens- und Lebensringen machen das Buch vielseitig und nahbar. Nach jedem Abschnitt fassen „Take-aways“ die zentralen Gedanken kompakt zusammen.
„Was den Glauben an Jesus Christus ausmacht, ist gleichzeitig das, was die Welt am nötigsten braucht“, schreibt Otto. Wer sich danach sehnt, Vertrauen neu zu gewinnen, es zu stärken oder weiterzugeben, findet in diesem Buch eine Einladung – und Inspiration, die Welt ein Stück heller zu machen.
Quelle: Presseinformation R.Brockhaus
Auch noch interessant
CHRISTSEIN HEUTE | FeG-Forum
Die FeG Zeitschrift für Freie evangelische Gemeinden
- Kostenlosen Testabo der FeG-Zeitschrift CHRISTSEIN HEUTE >>
- monatliche Erscheinungsweise im SCM Bundes-Verlag gGmbH
- tiefgehende Dossierthemen und Impulse für Glauben und Leben, hilfreiche Tipps für Gemeindeleitung und Mitarbeitende
- FeG-Forum erscheint vierteljährlich als Beilage für den kompletten Bund FeG: Infos aus Bund FeG und Bundeswerken
- ANGEBOT: FeG-Hauptamtliche bekommen 50 % Rabatt auf alle SCM Bundes-Verlags-Zeitschriften | Weitere Infos >>
- Werben in CHRISTSEIN HEUTE: Anzeigenabteilung | Mediadaten >>
- Weitere FeG-Materialien im FeG-Shop | SCM-Shop
- Aktuelles CHRISTSEIN HEUTE-Medienpaket für FeG-Medien und Gemeindebriefe | ZIP >>
- Verschenken Sie die FeG-Zeitschrift an Freundinnen, Freunde und Gäste Ihrer Gemeinde. Dafür lassen wir Ihnen gerne kostenlose Probeexemplare zukommen. | dialog@christsein-heute.de
Pressekontakt
Foto: FeG Deutschland | NU Artur Wiebe | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher
- Telefon: 02302 937-33 | Fax: 02302 937-99
- presse@feg.de | feg.de
