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Ostern und Corona

Ostern und Corona

Die Bundesleitung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland

Witten | Mittwoch, 24. März 2021 | Religionsgemeinschaften wurden im Rahmen der Beschlüsse am 23. März 2021 von den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen sowie der Kanzlerin gebeten, keine Präsenz-gottesdienste über Ostern durchzuführen.

Alle Kirchen waren überrascht über diese Bitte – wir auch. Sie betrifft eine Zeit, die uns sehr viel bedeutet. Der Tod unseres Herrn, Jesus Christus, der unter der Last der Sünden der Welt gestorben ist, und dadurch befreit hat. Die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, der dadurch die Macht des Todes zerbrochen hat. Das zu feiern, bedeutet uns sehr viel. Wir wissen nicht, ob die Rücknahme der sog. „Osterruhe“ am 24. März 2021 auch diese Bitte betrifft, haben es aber nirgends vernommen.

Wir haben die Bitte gehört

Wie soll man mit dieser Bitte umgehen? Zunächst ist festzuhalten: Wir haben in den letzten Wochen per Umfrage festgestellt, dass ca. 50 % der Freien evangelischen Gemeinden Präsenzgottesdienste gefeiert haben. Die anderen ca. 50 % haben darauf verzichtet. Beide Modelle haben gute Argumente und die Gemeindeleitungen haben es abgewogen.

Wir sagen den Freien evangelischen Gemeinden heute Folgendes:

  • Ihr habt diese Bitte gehört. Man kann ihr nachgehen und dafür gibt es gute Gründe. Vor allem kann es ein Signal in die Nachbarschaft und die Städte sein, dass wir uns loyal verhalten. Die öffentliche Wahrnehmung war auch schon bislang für die, die keine Präsenzgottesdienste durchführen, ein wichtiges Argument.
  • Die Freien evangelischen Gemeinden, die Präsenzgottesdienste feiern, haben bewährte Hygienekonzepte. Deswegen sagen wir als FeG-Bundesleitung: Es ist nach wie vor möglich, Präsenzgottesdienste zu feiern. Auch dafür gibt es gute Gründe: dass wir die Auferstehung Jesu gemeinsam feiern und bezeugen, vor allem aber, dass wir Suchenden und Einsamen einen Ort geben, Gemeinschaft zu erleben.

Ostern kreativ begehen und feiern

In jedem Fall bitten wir von Herzen, diese Frage nicht zu einer „Glaubensfrage“ hochzustilisieren. Besser ist es, mit Kreativität und Glauben diese Tage zu feiern und zu begehen. Denn wir sind berufen, Hoffnung zu verbreiten und das lasst uns tun. Sei es durch Gottesdienste oder sei es durch solch schöne Aktionen wie, die Botschaft „Jesus lebt“ mit Kreide auf unsere Bürgersteige oder Straßen zu malen.

Neue Kraft schöpfen

Für viele sind diese Wochen und Monate mit den ständigen Planungsänderungen sehr kräftezehrend. Der Prophet Jesaja sagt, dass Menschen müde und matt werden, dass aber diejenigen, die auf Gott vertrauen, neue Kraft schöpfen. (Jesaja 40,30-31). In diesem Sinne lade ich ein zum nächsten FeG-Podium am 8. April, von 20-21 Uhr: „Neue Kraft schöpfen“ mit Peter Strauch und Ansgar Hörsting. Informationen und Einwahldaten auf https://podium.feg.de

Für die Bundesleitung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden Deutschland,

Ansgar Hörsting | Präses

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