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Den Nächsten im Blick | Diakonie Bethanien

21. September 2025
Fünf ältere Frauen mit Kopfbedeckungen und schwarzen Pullovern stehen vor einem Hintergrund mit einem Kreuz.Foto: Diakonie Bethanien

Mit Diakonie Bethanien: Strukturen schaffen, Wandel gestalten

Begonnen hat es 1896 in Witten mit einer Idee und sechs mutigen Frauen. Sie traten am 1. Dezember in den Dienst als Diakonisse ein und machten es sich zur Aufgabe, unterstützungsbedürftigen Menschen beim Leben zu helfen. Der diakonische Gedanke, der Dienst am Menschen war ihr Auftrag, Nächstenliebe der Motor, der sie täglich antrieb. Sie legten den Grundstein für das, was unsere Arbeit in der Diakonie Bethanien bis heute ausmacht, und prägten mit ihrem selbstlosen Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft unser Selbstverständnis.

Rund 480 Diakonissen aus der Schwesternschaft Bethanien taten insgesamt in den vergangenen 129 Jahren ihren Dienst in den Einrichtungen der Diakonie Bethanien. Heute leben noch vier von ihnen im Mutterhaus in Solingen-Aufderhöhe.

Den diakonischen Gedanken auch ohne Diakonissen lebendig halten

Was bleibt, wenn die Diakonissen gehen, ist der diakonische Gedanke, der die Arbeit in den Altenpflege- und Familieneinrichtungen sowie in den medizinischen Fachbereichen der Diakonie Bethanien prägt. Für die zivilen Nachfolger und Nachfolgerinnen der Diakonissen stellen sich viele Fragen. Was bedeutet es, in der Diakonie Bethanien zu arbeiten? Was ist das Besondere an diakonischer Arbeit und wodurch zeichnet sie sich im Alltag aus? Und wie soll es gelingen, die diakonische Identität auch ohne Diakonissen zu behalten?

Auf diese Fragen müssen wir Antworten finden und den Wandel aktiv gestalten – und das nicht nur in Solingen. Denn mittlerweile ist die Diakonie Bethanien nicht nur an einem Ort, sondern an 30 Standorten mit insgesamt 54 Einrichtungen vertreten. 2.200 Mitarbeitende, darunter rund 120 Auszubildende, arbeiten in unserem diakonischen Unternehmen in den Bereichen Altenpflege, Familienhilfe, Medizin sowie Reise & Erholung.

Veränderungen in der Führungsebene bringen neue Herausforderungen

Auch in der Führungsebene erleben wir in unserem Unternehmen gerade Bewegung. Hartmut Fehler, der den Bereich Pflege & Wohnen als Geschäftsführungsmitglied entscheidend geprägt hat, ist nach 40 Jahren im Dienst der Diakonie Bethanien in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. An seine Stelle sind mit Natalie Schaffert, Carmen Reichmann und Daniela Lenz nun drei Kolleginnen getreten, die unterschiedliche Ideen, Visionen und Vorstellungen haben. Nun gilt es, gemeinsam aus dieser Vielfalt und Gestaltungskraft eine strategische Ausrichtung zu formen, die unserem Unternehmen auf lange Sicht dient.

Mutterhaus mittlerweile auch von Ehepaaren und Wittwern bewohnt

Im Mutterhaus gab es ebenfalls einen Wechsel in der Leitungsebene. Ute Jacobs, Leiterin des Diakonissen-Mutterhauses in Solingen, ist seit dem 31. März 2025 in ihrem wohlverdienten Ruhestand. Sie übernahm im Jahr 2011 als erste zivile Führungskraft die Leitung des Mutterhauses von Schwester Ursula Biallowons. Der Wandel in der Nutzung des Gebäudes ist schon seit mehreren Jahren im Gange. Unsere Diakonissen haben ihr Zuhause bereits im Laufe der Zeit mehr und mehr für Menschen geöffnet, die, wie sie selbst, in einer Beziehung zu Jesus Christus leben und ihre Freude an Gottes Wort und Gebet teilen. Waren es anfangs nur Frauen, so bereichern inzwischen ebenso Ehepaare und Witwer die Gemeinschaft.

Trotz dieser großen Herausforderung, die der Wandel auf mehreren Ebenen mit sich bringt, sind wir sehr dankbar, dass wir an jedem Tag rund 3.500 Menschen mit Unterstützungsbedarf beim Leben helfen dürfen. Damit uns das auch in den nächsten Jahren gelingt, gilt es nun, Strukturen zu erarbeiten und aufzubauen, die das bisher Erreichte festigen und weiteres Wachstum ermöglichen. Daran arbeiten wir gemeinsam und mit Gottes gütiger Unterstützung.

Robert Sopella | Redaktionell Verantwortlicher

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