März 26, 2026 | Aktuell Allgemein CHRISTSEIN HEUTE Diakonisches Werk Bethanien FeG-Bundeswerke FeG-Forum Initiative Schöpfung Newsletter Presse

Klimaschutz aus Liebe zur Schöpfung | Diakonie Bethanien

Klimaschutz aus Liebe zur Schöpfung

Einer der fünf Unternehmenswerte der Diakonie Bethanien lautet „Nachhaltigkeit“. Gottes Auftrag, seine Erde zu bebauen und zu bewahren, nimmt das diakonische Bundeswerk sehr ernst und macht deshalb den historischen Bethanien-Park klimafest.

Bis Mitte 2026 werden im Bethanien-Park in Solingen 29 Bäume gepflanzt, Rasenflächen in artenreiche Blühwiesen umgewandelt, Strauchsäume angelegt und Pflegeeinrichtungen mit Sonnenschutz ausgestattet.

Das trägt dazu bei, den historischen Bethanien-Park klimaresilient zu gestalten und gleichzeitig die Lebensqualität für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende zu verbessern. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz fördert die Maßnahmen durch das Modellprojekt AnpaSo mit 360.000 Euro über zwei Jahre.

Aufforstung nach klimabedingten Verlusten

In den vergangenen Jahren mussten zahlreiche Bäume auf dem Gelände gefällt werden, die durch Trockenheit, Krankheitsbefall oder Schäden durch Extremwetterereignisse nicht mehr standsicher waren. Im Rahmen von AnpaSo werden nun 21 Bäume und acht Obstbäume an verschiedenen Standorten gepflanzt.

Auf der Wiese vor dem Diakonissen-Mutterhaus, wo das Naturdenkmal Buche stand, entstehen beispielsweise zwei neue Baumstandorte. Die neuen Bäume sind speziell für die veränderten klimatischen Bedingungen ausgewählt und sollen künftig Schatten und Verdunstungskühle spenden.

Von Monokultur zu Artenvielfalt

Am Waldrand unterhalb des Diakonissen-Mutterhauses werden mehr als 200 Quadratmeter artenreicher Strauchsaum aus einheimischen Gehölzen gepflanzt. Dafür wird der großflächige Brombeer-Aufwuchs zurückgenommen, der bisher keine anderen Arten und keine Naturverjüngung mehr zuließ. Davon profitieren auch zwei große, alte Ginkgo-Bäume am Waldrand. Im Pflanzstreifen am Parkplatz Aufderhöher Straße wird die bisherige Cotoneaster-Monokultur durch über 400 Quadratmeter artenreiche Unterpflanzung mit Sträuchern und Bodendeckern ersetzt.

Hinter dem Mutterhaus und hinter Haus Ahorn werden insgesamt rund 1.470 Quadratmeter Rasenfläche in artenreiche Wiesen umgewandelt. Die Ansaat erfolgt mit zertifiziertem Regio-Saatgut, das zu 50 Prozent aus Kräutern und zu 50 Prozent aus Gräsern besteht. Diese Wiesen benötigen weniger Pflege als Rasen, sind widerstandsfähiger gegen Trockenheit und bieten Lebensraum für Insekten und andere Tiere.

Hitzeschutz und Entsiegelung

Bis Mitte 2026 werden ausgewählte Räume in den Pflegeeinrichtungen mit Sonnenschutzverglasung und Rollläden ausgestattet, um die Aufheizung der Zimmer in Hitzeperioden zu reduzieren. Zusätzlich wird eine Betonfläche entsiegelt und drei dachbegrünte Sonnenschutzpavillons aufgebaut. Diese Maßnahmen tragen zur Verbesserung des Mikroklimas auf dem Campus bei und schaffen gleichzeitig attraktive Aufenthaltsbereiche im Freien.

Klimaschutz aus Liebe zu Gottes Schöpfung

Wir sind zur Nächstenliebe und zur Verantwortung aufgerufen. Diese gilt nicht nur den Menschen heute hier vor Ort, deren Lebensqualität durch eine lebenswerte Umwelt gesteigert wird, sondern auch den Menschen woanders auf der Welt und den Generationen nach uns. Es ist ein Ausdruck unserer Liebe zu Gottes Schöpfung und seinen Menschen, dass wir uns für Klimaschutz einsetzen.

ROBERT SOPELLA | Stabsstelle Kommunikation, Marketing und Fundraising | diakonie-bethanien.de

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