Handouts oder ähnliches von den Seminaren befinden sich bei den Seminarbeschreibungen.


Seminar 1:

Einfach nahe sein.
Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden.

Ruben Schultze - 32 Jahre – verheiratet - 3 Kinder - Pastor der FeG Bochum.
Wurde schon in jungen Jahren mit Tod und Sterbebegleitung konfrontiert (und hätte sich gefreut, wenn er vorher etwas darüber gehört hätte).

Sterben und Tod gehören zum Leben dazu, werden aber meistens verdrängt.
Viele empfinden eine große Unsicherheit, wie man mit Sterbenden richtig umgehen soll.
Das Seminar will Mut machen, sich diesem Thema zu stellen. Neben einer Einführung in die christliche Hoffnung werden die fünf Sterbephasen behandelt und ganz praktische Hilfestellungen gegeben, wie wir Menschen auf ihrer letzten Wegstrecke umfassend begleiten und ihnen dienen können.
Auch der Umgang mit uns selbst, Angehörigen, Ärzten und Begleitpersonen gehört dazu.


Seminar 2:

Cafe im Doppelpack

Gerhard Oerter,  Siegerländer, Jahrgang 1958, verh. mit Edith, 3 erwachsene Kinder, seit  1983 Pastor im Bund, seit 1988 im DW Bethanien, seit 1993 Leiter des Therapeutischen Wohnprojektes Berghof Bethanien in Uedem am Niederrhein, mitverantwortlich für diakonische Aufgaben der FeG Uedem/Niederrhein.

Mitreferenten: Heike und Gerhard Hartl, Leiter der Cafe Arbeit  45 NN im Uedemer Gemeindehaus.

CAFE im Doppelpack
- entspannend gastfreundlich und anregend unterstützend
Die FeG Uedem leistet sich zwei Cafe-Arbeiten.
„45NN“ findet in gemütlichen Lounges und Sitzgruppen im eigenen Gemeindehaus statt. Über den Kaffee nach dem Gottesdienst hinaus nutzen externe Gruppen die Räumlichkeiten der Feg und werden von einem ehrenamtlichen Team bewirtet. Das führt zu vielen verwunderten Nachfragen und guten Gesprächen.
„Cafe Konkret“ ist ein ökumenisches  Sozialcafe mitten in Uedem. Neben einer Tafel bietet ein Team aus den Uedemer Kirchen Beratung an, ermöglicht Darlehen in akuten Notlagen und unterstützt bei Behördenangelegenheiten.  


Seminar 3:

Plietsch - Abenteuerspielplatz für die Stadt

Holger Bungenberg (Jg. 1965),
verh., 4 Kinder, Pastor FeG Cuxhaven. Co-Leitung des Plietschprojekts 2012 und Leitung 2014. „Plietsch ist eine passende Antwort auf eine konkrete Not unserer Stadt. Nie vorher wurde die Gemeinde von so vielen Menschen so positiv wahrgenommen.“

Plietsch ist das Sommerferienprojekt der Freien evangelischen Gemeinde Cuxhaven für Kinder der 1. - 6. Klasse. Auf dem zentral in der Stadt gelegenen Grundstück der Gemeinde entsteht für mehrere Wochen ein großer Abenteuerspielplatz. Neben dem markanten Hüttendorf, das die Kinder selbst erbauen, sind das Kreativzelt, der Tierbereich und die Feuerstelle feste Bestandteile des Projekts, das im Jahr 2014 zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt wurde. Als echte Alternative zu Computer und Fernsehen erleben die Kinder täglich von Montag bis Freitag den Umgang mit Werkzeugen und Tieren. Berufstätige und besonders alleinerziehende Eltern schätzen dieses verbindliche Angebot, das auch Teil der Ferienpassaktion der Stadt Cuxhaven ist. Weitere Infos unter www.plietsch-platz.de
Das Seminar gibt einen Einblick in das Plietsch-Projekt und vermittelt Tipps und Hilfestellungen für mögliche ähnliche Initiativen. 


Seminar 4:

Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft wahrnehmen – eine Möglichkeit sich als Gemeinde ins Gemeinwohl einzubringen?!

Hartmut Fehler, Leiter des Geschäftsbereiches Ambulante Pflege im Diakonischen Werk  Bethanien in Solingen-Aufderhöhe
 Beruf: Krankenpfleger
53 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, Mitglied der Gemeindeleitung der FeG Solingen-Aufderhöhe

Ambulante Pflege einerseits und stationäre Angebote andererseits sind für viele Senioren nicht mehr die richtige Antwort auf die Herausforderungen des Älterwerdens.
In Deutschland stehen wir bedingt durch die ständige Zunahme älterer pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen vor der großen Herausforderung, Strukturen zu ermöglichen, in denen Senioren selbstbestimmt leben können. Gleichzeitig sollen sie Dienstleistungen der Bereiche Beratung, Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung möglichst wohnortnah in Anspruch nehmen können - wir sprechen heute von einer quartiersbezogenen Versorgung älterer Menschen. Das bedeutet, dass pflege- und betreuungsbedürftige Menschen ihr soziales Umfeld nicht verlassen müssen, wenn pflegende Angehörige und ambulante Pflegeleistungen alleine den Bedarf an Pflege und Betreuung  nicht mehr decken können.
Als christliche Gemeinde sind wir Teil unserer Gesellschaft, nehmen die Veränderungen wahr und werden mit der Frage konfrontiert: Wo können wir mit unseren Ressourcen und Möglichkeiten die Veränderungen zum Wohle unserer Mitmenschen mitgestalten.


Seminar 5:

Sozialfonds – eine diakonische Antwort auf finanzielle Probleme

Alfred Binz, 62, Bankkaufmann
i.R., langjähriger Diakon der FeG Gießen, Mitglied
des Vergabeausschusses seit Bestehen des Sozialfonds,

Ludwig Hahn, 68, Dipl. Verwaltungswirt, langjähriger Ältester der FeG Gießen,
Mitglied des Vergabeausschusses seit Bestehen des Sozialfonds.

2003 wurde in der FeG Gießen die Einführung eines Sozialfonds beschlossen und Richtlinien zur Umsetzung geschaffen. Schwerpunkt
des Seminars sind Informationen und Erfahrungen zu 12 Jahren Sozialfonds.


Seminar 6:

Praxisbeispiele präsentischer Evangelisation

Johannes Reimer, Jahrgang 1955, ist Professor für Missiologie an der Theologischen Hochschule des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Ewersbach. Er ist verheiratet mit Cornelia und Vater von drei erwachsenen Kindern. Durch seine Tätigkeiten als Evangelist, Gemeindegründer und Buchautor zum Thema Gesellschaftstransformation ist er weit über Deutschland hinaus bekannt.

Im Seminar "Praxisbeispiele präsentischer Evangelisation" 
werden wir uns gelungene Beispiele der Verkündigung durch Leben und Tat aus unterschiedlichen Gemeinden in Deutschland ansehen und diese auf Brauchbarkeit im Rahmen unserer  FeG Gemeindearbeit prüfen.
Präsentische Evangelisation steht für Verkündigung durch Leben und Tat. Nicht direkte, sondern indirekte Verkündigung ist damit gemeint. Kann es eine solche "wortlose" Evangelisation überhaupt geben und wenn ja welche Ziele verfolgt man damit. Wo liegen die Chancen und Grenzen eine präsentischen Evangelisation. Diese und ähnliche Fragen werden uns in diesem Seminar beschäftigen.


Seminar 7:

Von Norden und Süden, von Osten und Westen -
Die Lebenslage von Migranten und Flüchtlingen und wie wir ihnen als Gemeinde begegnen.

Glen Ganz / Jost Stahlschmidt

Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht. Die Beweg-
gründe sind vielfältig. Deutschland erlebt aktuell wieder eine wachsende Zahl von Asylbegehren. Zunehmend kommen Migranten und Flüchtlinge auch in unsere Gemeinden. Wir haben den biblischen Auftrag, sie willkommen zu heißen und ihnen Zuflucht zu gewähren. Das heißt aber auch, dass wir mit existentieller Not, mit vielen Ängsten, Fragen und Hoffnungen konfrontiert werden. Dann stehen wir oft hilflos davor, und ein mühsamer Weg beginnt, Migranten und Flüchtlinge und uns selbst zu verstehen und sie zu begleiten. Hier will das Seminar Orientierung geben, von welchen Ängsten, Hoffnungen und Fragen Menschen im Kontext globaler Migrationsbewegungen umgetrieben werden und wie wir damit umgehen können. Ein Seminar für alle, die sich hier engagieren wollen oder es schon tun.


Seminar 8:

Kindern Gutes tun

Dr. Uwe Andreas

Seit 2009 führt der Verein KiGutu in Zusammenarbeit mit der
FeG Stade ein sozialdiakonisches Kinderprojekt durch. Im Seminar wird die Arbeit vorgestellt und von Anfangsschwierigkeiten und Erfolgen berichtet. Allen, die gerne selbst etwas mit Kindern starten wollen, möchten wir Tipps zum Start gegeben. Vor allem aber soll Mut gemacht werden, mit kleinen Schritten in seiner Heimatgemeinde anzufangen. Nähere Infos zum Verein unter www.kigutu.de