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< Buch zum FeG-Jahresthema 2016 "Bewegt von Gottes Liebe"

Miteinander reden, miteinander leben und Jesus bezeugen

Bericht vom FeG-Bundestag 2016 in Oberhausen

„Manchmal geht es einfach darum, auf Entwicklungen so zu reagieren, wie Jesus es täte“, sagte der Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Ansgar Hörsting, auf dem FeG-Bundestag am 1. Oktober in Oberhausen. Er lobte die vielen Gemeinden, die das getan hätten, als immer mehr Flüchtlinge im letzten Jahr nach Deutschland kamen. Viele hätten beherzt, mit Sachverstand und mit dem Evangelium reagiert.  

Hörsting verwies im „Wort des Präses“ vor 246 Delegierten auf die gesellschaftlichen Veränderungen. Die demographische Situation habe sich durch die Flüchtlinge schon jetzt verändert, was keiner vorhersehen konnte. Auch die politischen Verhältnisse sind dabei, sich zu verschieben. Über 50 Prozent der deutschen Bevölkerung haben Ängste vor Überfremdung und Islamisierung. Diese Stimmung im Land greife die AFD auf, kanalisiere die Ängste und präsentiere sich als Alternative. Hörsting erinnerte daran, dass ihr Ruf nach einer „christlichen Nation“ keine freikirchliche Forderung sei. Evangelikale Christen haben hingegen nach Hörstings Worten eine dreifache Aufgabe: „Erstens: Dialog – wir müssen miteinander reden, zweitens: Konvivenz – wir müssen miteinander leben, und drittens: Mission – es geht darum, Jesus Christus zu bezeugen.“

Hörsting freute sich darüber, dass im Zeitraum 2014/2015 mehr Menschen in Freien evangelischen Gemeinden zum Glauben an Jesus Christus gefunden hätten, als im Vergleichszeitraum davor. Er meinte, dass ein Grund auch darin liege, dass viele Muslime, insbesondere Iraner, den Glauben an Jesus entdeckten. „Bei allen Taufen, von denen mir im Laufe des letzten Jahres berichtet wurde,  waren ehemalige Muslime dabei“, so Hörsting.

Drei neue Gemeinden

Mit der FeG LIFEBASE Gerlingen (bei Stuttgart), der FeG Berlin-Pankow und der FeG Löhne-Mennighüffen (Kreis Herford) wurden drei neue Gemeinden offiziell in den Bund FeG aufgenommen. Sie hätten den „Bundesleitungs-TÜV“ bestanden, wie es Bundessekretär Bernd Kanwischer (zuständig für die Region Mitte-Ost) ausdrückte. Ob Stadt- oder Landgemeinde: Ein Grund sei für sie alle, vor Ort als Gemeinde erkennbarer in Theologie und Gemeindeform zu sein. Dabei wurde die „Ausrichtung und Vielfalt des Bundes FeG“ begrüßt. Alle drei Gemeinden wurden einstimmig aufgenommen. Als assoziierte Gemeinde wurde die spanischsprachige Gemeinde Wetzlar aufgenommen. Leider mussten auch vier Gemeinden aufgelöst werden: die FeG Bergisch-Gladbach, die FeG Bocholt, die FeG Dautphetal-Silberg und die FeG Halle an der Saale. Die Gründe lauteten: „zu wenige Gemeindemitglieder“ und Überalterung (Dautphetal-Silberg).

Bundessekretäre: Wiederwahl und Abschied

Für eine zweite Amtszeit wurde Matthias Knöppel als Bundessekretär für die Region West mit großer Mehrheit berufen. Er kann auf 29 Jahre Gemeindedienst zurückblicken, die ihm bei den Beratungen vor Ort in den Gemeinden zugutekommen. Ihn zeichne dabei „ein langer Atem“ aus. Zur Region West gehören 115 Gemeinden mit 11.812 Gemeindemitgliedern. Artur Schmitt wurde aus seinem Dienst als Bundessekretär der Region Süd verabschiedet. Insgesamt hat er 40 Jahre im Bund FeG gearbeitet: Über 31 Jahre als Pastor und fast neun Jahre als Bundessekretär. Anfang September 2016 trat er in den Ruhestand.

Der nächste FeG-Bundestag findet am 30. September 2017 im Kronberg-Forum in Dietzhölztal-Ewersbach statt.

Dietrich Ebeling, Pressesprecher des Bundes Freier evangelischer Gemeinden

Opens external link in new windowFotos vom FeG-Bundestag zum Downloaden – Copyright Dietrich Ebeling/Bund FeG