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Hoffnungsschimmer in Rumänien | FeG Auslandshilfe

Hoffnungsschimmer in Rumänien

Die Einrichtung „Zeichen der Hoffnung“ in Rumänien ist ein Projekt, das Müttern in schwierigen Lebenssituationen unter die Arme greift. Das Mutter-Kind-Haus in Bukarest bietet momentan zehn Müttern und ihren Kindern einen sicheren Ort zum Wohnen und zum gemeinsamen Leben. Besonders in der dunklen Jahreszeit sind Gemeinschaft, Verständnis und Harmonie für die Mamas vor Ort ein echter Hoffnungsschimmer.

Licht für die dunklen Tage

Zu jeder Jahreszeit kommen Mütter mit ihren Kindern in das Mutter-Kind-Haus von „Zeichen der Hoffnung“ in Bukarest, Rumänien. Besonders die Winterzeit lastet auf vielen von ihnen jedoch schwer. Im Winter an einen neuen Ort zu kommen, neuen und fremden Menschen zu begegnen und plötzlich das Leben mit ihnen zu teilen, fällt nicht immer leicht.
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit für Familie, für Gemeinschaft und für Licht. Aber was, wenn all diese Dinge nicht mehr greifbar und nicht mehr sicher sind? Wenn man als Mama aus dem eigenen Zuhause fliehen muss, um an einem fremden Ort Zuflucht und Sicherheit zu finden? Dann scheint die Zeit des Friedens und des Lichts, die die Weihnachtszeit für viele besonders macht, bedeutungslos.

So ging es auch Ana (Name geändert). Sie kam in das Mutter-Kind-Haus an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie nicht mehr leben wollte. Sie war am Ende ihrer Kräfte. Für ihr Kind zu sorgen, erschien ihr als Last. Sie konnte nicht richtig schlafen und hatte mit negativen Gedanken und Ängsten zu kämpfen. Sie kam und wurde mit offenen Armen empfangen – mit Gastfreundschaft und Verständnis. Nach einiger Zeit in der liebevollen Umgebung von Betreuerinnen und anderen Müttern gelang es Ana, einen neuen Weg einzuschlagen. Sie ist stabiler, bekommt professionelle Hilfe und als der Weihnachtsbaum geschmückt wurde, konnte sie das erste Mal seit langer Zeit wieder lächeln.

Aus der Hoffnungslosikgeit geführt

Ihre Geschichte ist eine unter vielen, die die FeG Auslandshilfe 2025 von ihren Partnern hörte. Sie erzählen von echtem Mut, von Stärke und von einem Neuanfang. Sie erinnern uns alle daran, dass Heilung immer mit Hoffnung beginnt – einer Hoffnung, die stärker ist als die gegenwärtige Situation. Einer Hoffnung, die durch Menschen geteilt und sichtbar wird. Einer Hoffnung, die uns nicht allein lässt und uns Sicherheit gibt, dass es weitergeht und dass es besser werden kann.

SAMUEL PIENKNY | Unit Lead FeG Auslandshilfe | allianzmission.de/auslandshilfe

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