FeG Freiwilligendienste: Hier blühen Jugendliche auf
„Ich habe einen Ort gefunden, an dem ich sein darf, wie ich bin. Und wo ich heilwerden kann.“ Mit diesem Statement beeindruckt mich eine junge FSJlerin, die ich in ihrer Einsatzstelle besuche.
Wenn ein junger Mensch seinen Platz findet
Anfangs war sie in der Tagespflege noch schüchtern aufgetreten. Bei unserem Gespräch, das wir ein halbes Jahr nach dem Start ihres Freiwilligen Sozialen Jahres führen, sitzt sie aufrecht und strahlt mich an. Sie malt mir vor Augen, wie wertvoll es ist, wenn ein junger Mensch Raum findet, in dem er sich entfalten kann.
Im Gespräch wird auch deutlich: Die Zeit ist nicht nur für die FSJlerin ein Gewinn. Auch die Seniorinnen und Senioren profitieren davon, dass eine junge Frau sie bei alltäglichen Handgriffen unterstützt – sie hilft schon morgens beim Ankommen aus der Jacke, bringt das Geschirr fürs gemeinsame Essen an den Tisch oder zeigt den Gästen der Tagespflege Gymnastikübungen, damit sie in Bewegung bleiben. Und sie nimmt sich Zeit, begleitet sie beim Spaziergang oder setzt sich mit an den Kaffeetisch.
Ein dreifacher Gewinn also: Denn dadurch wird auch das Team der Tagespflege entlastet.
Gott am Werk
Hier wird die FSJlerin gebraucht. Und hier darf sie sein. Kein Wunder, dass sie an ihrem Einsatzort und unterstützt durch das pädagogische Team der FeG Freiwilligendienste aufblüht, denn sie erlebt, dass sie gesehen, angenommen und wertgeschätzt wird. Kein Wunder? Eigentlich ist es doch genau das: ein Wunder. Jedes Mal, wenn junge Menschen ihre Persönlichkeit entfalten, sich zeigen, belastende Erfahrungen wie Mobbing in der Schule oder Versagensängste ein Stück abstreifen können, sehen wir Gott am Werk. Und das ist wundervoll! Es gibt kein Geheimrezept, wie das gelingt. Aber oft machen einzelne Menschen den Unterschied: Zum Beispiel die Anleitenden in unseren über 40 Einsatzstellen. Oder unsere Seminarleitung mit ihren Impulsen, ihrem Zuhören oder Gebeten. Und ganz sicher auch die Gäste der Tagespflege.
Geschichten wie diese sehen wir jedes Jahr – in Kitas, der Ahrtalhilfe des Hoffnungswerks, beim Einsatz im Garten oder in einer unserer Freien evangelischen Gemeinden: Junge Menschen werden verändert und verändern.
Clarissa Gröschen | Leitung FeG Freiwilligendienste
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