Weihnachten ist Hoffnungszeit
Weihnachtsansprache von FeG-Präses Henrik Otto
Weihnachten – das ist die Zeit von Lichtern, Liedern und Lebkuchen, die Zeit von Punsch und Plätzchen, eine Zeit für Familie und Freunde. So weit so bekannt und so beschaulich. Aber das ist nicht alles, da ist noch mehr. Weihnachten – das ist auch eine Hoffnungszeit!
In der Bibel beginnt diese Hoffnungszeit mit dem Neuen Testament. Genauer: mit einem Satz des Jesus-Biografen Markus. Er beginnt seinen Bericht mit den Worten „Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.“ (Markus 1,1). Das erinnert uns nicht zufällig an den allerersten Satz der Bibel: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Genau darauf spielt Markus an. Er sagt: Dies hier, meine Lieben, ist ein NEUER Anfang! Darauf haben viele sehnsüchtig gewartet. Es geht um einen Neustart – für die Welt und die Menschen, um eine neue Hoffnung, eine zweite Chance.
Der Evangelist Markus ist überzeugt: Mit Jesus Christus hat etwas Unerhörtes begonnen, das unser bisheriges Leben total verändern wird. Autoritäten geraten ins Wanken und alte Traditionen müssen überdacht werden. „Es ist das Beste, was Ihr je gehört habt“, höre ich Markus sagen. Die Hoffnungszeit hat begonnen!
Was Jesus sagt und tut, ist anders, geradezu revolutionär. Deshalb ist er genau der Richtige für alle Menschen, die heute dringend Hoffnung brauchen und denen weihnachtliche Beschaulichkeit nicht reicht. Jesus ist für alle da, die eine Begegnung mit dem lebendigen Gott suchen. Dafür kommt er uns entgegen: Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat diese Welt betreten. Mit wenig Glanz und Gloria, unscheinbar in einer Krippe, in einem Stall kam er zur Welt. Das feiern wir heute am Heiligen Abend. Aber damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende.
Ungefähr dreißig Jahre später hat man Jesus eine Dornenkrone aufgedrückt und ihn ans Kreuz geschlagen. Aber Gott selbst hat ihn am ersten Ostertag wieder von den Toten auferweckt. Jesu Leben und seine Auferstehung haben unsere Welt für immer verändert. Denn ab jetzt gibt es eine Perspektive über den Tod hinaus! Dieses kleine Kind in der Krippe, dieser göttliche König mit Dornenkrone hat eine Hoffnung in die Welt gebracht, die einfach nicht wieder verschwinden will. Das ist Geschichte Gottes für seine Menschen. Das ist Hoffnungszeit!
Wie auch immer Sie in diesem Jahr Weihnachten feiern: Diese Hoffnung verschwindet nicht. Selbst wenn Ihnen gar nicht nach Feiern zumute ist: Gottes Hoffnung bleibt bei Ihnen, bleibt in der Welt. Vielleicht nehmen Sie sich an diesem Weihnachtsfest einen stillen Moment und sagen zu ihm: „Mein Gott, ich brauche Hoffnung. Ich würde es gerne mal mit dir versuchen.“ Ich bin überzeugt: Gott wird das Gebet hören und Ihnen darauf antworten.
Henrik Otto | Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden | praeses.feg.de
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- Die Radioandacht wurde über das Ev. Rundfunkreferat NRW ermöglicht und wurde am 24. Dezember 2025 um 20:15 Uhr über alle 45 Lokalradios in NRW ausgestrahlt.
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