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Februar 15, 2024 | Aktuell Allgemein CHRISTSEIN HEUTE FeG Historischer Arbeitskreis FeG-Bundeswerke Gemeindeleben Gemeinden Presse SCM Bundes-Verlag Theologische Hochschule Ewersbach

HAK | FeG-Zeitzeugen – Eine Rezension von Peter Strauch

Zeitzeugen

Interview-Sammlung mit Persönlichkeiten der FeG-Geschichte

„Zukunft braucht Herkunft“ überschreibt Hartmut Weyel eines seiner Bücher, ein Titel, dessen Aussage für jede Gemeindebewegung gilt. Gemeindegründungen, die sich gebärden, als beginne mit ihnen die Kirchengeschichte, treten nicht nur anmaßend auf, sie schädigen damit auch sich selbst. Im Bund Freier evangelischer Gemeinden haben wir allen Grund, für Autoren wie August Jung, Hartmut Weyel, Wolfgang Dietrich, Wolfgang Heinrichs, Johannes Demandt und andere dankbar zu sein. Mit ihrer sorgfältig recherchierten historischen Literatur beschreiben sie wichtige Grundlagen unserer reichen, fast 150-jährigen FeG-Geschichte.

Zeitzeugen der FeG-Geschichte

Nun ist seit wenigen Wochen das 356 Seiten umfassende Buch „Zeitzeugen“ auf dem Markt, ein Werk, das die vorhandene historische FeG-Bundesliteratur hervorragend ergänzt, gerade weil es von ganz anderer Art ist als die vorliegenden Bücher. Es handelt sich um Interviews mit 15 sehr unterschiedlichen Personen, die aber alle einen Bezug zu Freien evangelischen Gemeinden haben. Einige von ihnen waren in Leitungsgremien des FeG-Bundes, andere arbeiteten als Dozenten, Pastoren oder auch in völlig anderen Berufen. Die Ehefrau eines ehemaligen Lehrers in Ewersbach zählt auch zu den Interviewten.

Der Interviewer, Waldemar Brenner (1918-1998) war viele Jahre als Redakteur im Wittener SCM Bundes-Verlag tätig, die Aufarbeitung der FeG-Geschichte war für ihn Herzenssache. So tritt er auch in diesen Interviews nicht als distanzierter Fragesteller auf, sondern bringt sich selbst ein, bohrt tiefer, wenn ihm die Antworten nicht ausreichend erscheinen, und ist bei allem höchst engagiert.

Überraschendes Mosaik

Das Ergebnis ist eine Fülle erstaunlicher Einblicke, angefangen in der Kaiserzeit über beide Weltkriege hinweg bis in die 90er-Jahre. Da lesen wir von FeGs in den früheren „Ostgebieten“, von der Zeit des Nationalsozialismus, den Anfängen der „Predigerschule“ in den Arbeitsdienstbaracken im hessischen Ewersbach und von den fast nicht zu leistenden Herausforderungen des Predigerdienstes in den 1950er- und 1960er-Jahren. Außerdem – mit erstaunlicher Offenheit – ist von theologischen Strömungen und Spannungsfeldern in den 90ern die Rede. Und das alles erfrischend unstrukturiert.

Das Projekt „Zeitzeugen“ ist über nahezu 25 Jahre von Erich Brenner mit Beharrlichkeit und über manche schwierigen Wege geführt und dann als Buch realisiert worden. Als besondere Kostbarkeit empfinde ich die von Wolfgang Dietrich zusammengestellten 144 „Biogramme“ – kurze, überschaubare Lebensläufe von fast allen Personen, die dem Leser oder der Leserin im laufenden Text begegnen. Alles in allem ein buntes Mosaik von oft überraschenden, manchmal tragischen, aber auch humorvollen Einblicken in die Zeit- und Wirkungsgeschichte des Bundes Freier evangelischer Gemeinden des 20. Jahrhunderts.

Foto: Seven Lorenz | Essen
Peter Strauch | FeG-Altpräses
Dieser Artikel ist erschienen in der FeG-Zeitschrift CHRISTSEIN HEUTE 12/2023.

Zeitzeugen der FeG-Geschichte

Waldemar Brenner im Gespräch mit Zeitzeugen aus dem Bundesleben der Freien evangelischen Gemeinden

  • Erich Brenner (Hg.): Zeitzeugen.Waldemar Brenner im Gespräch mit Zeitzeugen aus dem Bundesleben der Freien evangelischen Gemeinden.
  • SCM Bundes-Verlag Witten 2023. | 356 Seiten | ISBN: 9783862581238 | 24,80 €
  • Zu beziehen über den SCM-Shop: link.feg.de/hakzeitzeugen
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Das Zeitzeugenprojekt | Infos  & Downloads

Die junge Abteilung des FeG Historischen Arbeitskreises (HAK) hat eine Aktion gestartet, bei der Jugendliche und Teens ältere Zeitzeugen in ihrer Gemeinde befragen und interviewen. Die Ergebnisse sollen im Anschluss in den FeG-Medien veröffentlich werden.

Zu Das Zeitzeugenprojekt

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