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Die Idee

Entdecken | Wer wir sind

Wie jeder Mensch ein Original ist, so ist auch jede Gemeinde ein Original. Spannend ist es, Gottes ursprünglichen Überlegungen auf die Spur zu kommen. Ein Weg wäre, zu überlegen: Was könnten Gottes liebevolle Absichten für unsere Gemeinde gewesen sein, als die Gemeinde entstand? Ein anderer grundlegender Weg ist es, Gottes originalen Gedanken über Gemeinde in der Bibel auf die Spur zu kommen.

Er ist ja der Herr und Schöpfer. Wie er mir selbst ein unverwechselbares Profil gibt, mit Begabungen, Aufgaben und Interessen, so vielleicht auch meiner Gemeinde. Und manches „Originale“ weist mir sogar den Weg in die Zukunft. Gerade das, was Gott uns in die Wiege gelegt hat, ist vielleicht zu verstärken, auszubauen und in jedem Fall dankbar zu genießen.

Entwickeln | Wer wir sein wollten

Es gibt unterschiedliche Wege, die eigene Gemeinde zu entwickeln. Eine Möglichkeit wäre, sich über eine sorgfältige Analyse dieser Frage zu nähern. Das ist der Ansatz vom Gemeinde³-Modul Comeback. Ein anderer wäre, sich mit Wünschen und Vorstellungen zu beschäftigen, wie die Gemeinde in Zukunft aussehen könnte. Und dann von diesen formulierten Vorstellungen ausgehend zu überlegen, wie diese erreicht werden können. Diese Möglichkeit wird im Gemeinde³-Modul Perspektiven erläutert.

Erleben | sich an Gott & aneinander zu erfreuen

Der dritte Teil – als Gemeinde „Gottes originalen Weg erleben“ – steht z.B. für die Erfahrung in der eigenen Gemeinde, dass Menschen sich gerne engagieren und dass „Gemeindearbeit“ Spaß macht. Dazu gehört auch, etwas von der Begeisterung zu spüren, die von Gott selbst angezündet ist. Gemeinden sind ein sicheres Zuhause und ein Ort, um echte Gemeinschaft zu erleben, die sich auch in schwierigen Zeiten bewährt.

Die Module

Grundebene


Modul | Bibel

Im Modul Bibel stehen biblische Texte im Mittelpunkt. Es geht um die Sendschreiben aus der Offenbarung an die damaligen Gemeinden in Ephesus, Philadelphia und Laodizea. Mit interaktiven Bibelarbeiten soll das Nachdenken über die eigene Gemeindesituation initiiert werden. In den Sendschreiben wird deutlich, dass Jesus Christus seine Gemeinden kennt. Er hat sie im Blick. Er hält sie fest. Er spricht sie an.

Dabei beginnt er nicht mit Problemen, sondern lobt das Gute, was da ist. Anschließend möchte er in Liebe Schwachstellen ansprechen, die Gemeinden aufrütteln und neu entzünden. In den angesprochenen Herausforderungen lässt er sie nicht alleine, sondern ermutigt und schafft neue Auswege.

Modul | Bewegt von Gottes Liebe

„Bewegt von Gottes Liebe“ schließt nahtlos an das Modul „3.16 Weitersagen“ an. Gottes Liebe weitergeben und „selbst von Gottes Liebe bewegt sein“ gehören zusammen. Das klingt einfach und unkompliziert. Und genau so sollte es auch sein. Unser Antrieb, unsere Motivation, unser Engagement – nicht aus uns selbst, nicht mit eigener Kraft und gutem Willen, sondern aus Liebe. Darum geht es. Das bedeutet, sich selbst und seinen Antriebsquellen auf die Spur zu kommen und dann immer wieder neu die Liebe Gottes als Hauptbewegungsgrund für sich zu entdecken. Das Modul knüpft an das Leitmotiv des FeG-Bundes an: „Bewegt von Gottes Liebe bauen wir lebendige Gemeinde“.

Anwendungsebene


Modul | Perspektiven

Mit dem Modul Perspektiven werden die Beteiligten beispielsweise herausgefordert, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Wie soll die eigene Gemeinde in fünf Jahren aussehen? Erst einmal ohne an die nötigen strategischen Schritte zu denken. Dieses spannende Experiment wird „Futur Perfekt“ genannt. Erst später wird die Frage nach dem Weg dorthin gestellt.

In weiteren Perspektivschritten werden die derzeitigen strategischen Schwerpunkte ermittelt, Wertefragen geklärt oder auch Reflexion eingeübt. Der perspektivische Ansatz will die eigenen Ressourcen nutzen und das vorhandene Mitarbeiterpotential fördern. Je nach Begabung sollen Mitarbeiter vor Ort zu Gemeindewachstumsexperten für die eigene Gemeinde werden.

Modul | Comeback

Das Modul Comeback bietet eine Hilfestellung für Gemeinden mit einer stagnierenden oder rückläufigen Entwicklung. Im Vordergrund steht dabei die Analyse der Ist-Situation mit Hilfe eines konkreten Fragenkatalogs. Außerdem werden sieben Hauptgründe erläutert, warum eine Gemeinde schrumpft. Das Modul fordert nicht nur zu einer ehrlichen Zustandsbeschreibung heraus, sondern schafft die Basis für einen gesunden Wachstumsprozess.

Anwendungsebene


Modul | Heilsame Beziehungen

Eine Frau schrieb: Meine Gemeinde hat mich gesund geliebt. Darum geht es, dass Beziehungen in Gemeinden heilsam sind. Das Modul Heilsame Beziehungen gliedert sich in vier Entwicklungsschritte: „Gott – Ich – Du – Gemeinde“.

Schritt 1: Gott, Jesus und der Heilige Geist sind Beziehungswesen.
Schritt 2: Gott liebt mich und seine Liebe ist heilsam.
Schritt 3: Gottes Liebe verändert mich und schafft eine neue Beziehungsfähigkeit. Aus Gottes Liebe wächst Nächstenliebe.
Schritt 4: Die Gemeinde ist ein guter Ort, diese Liebe zu leben. Das Modul gibt Impulse entlang dieses roten Fadens.

Modul | 3.16 Weitersagen

Eine der bekanntesten Zahlenkombinationen dieser Welt ist „3.16“. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“. Dieser Satz steht in Joh 3,16. Es ist eine der dichtesten Erklärungen der guten Nachricht von Jesus Christus. Sie gilt allen Menschen. Im vorliegenden Modul geht es um die Frage: Wie kann unsere Gemeinde Gottes originalen Weg entdecken und Modelle entwickeln, das Evangelium weiterzusagen und dann erleben, dass Menschen darauf reagieren, möglichst zum Glauben an Jesus Christus kommen.

Modul | Luther Reloaded

„Luther Reloaded – Lebendige Gemeinde entdecken“ bedeutet, Luthers Fragen „neu zu laden“ und frei von Traditionen und Vorgaben zu beantworten. Martin Luther fasziniert: seine Ehrlichkeit und Freiheitsliebe, sein Respekt vor Gottes Wort und tiefer Glaube, sein Auftreten und Wirkung. Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen gegen Missstände in der Kirche. 500 Jahre später nehmen wir das Jubiläumsjahr zum Anlass, aktuelle Antworten für unsere Gemeinden zu finden: Welche Reformation brauchen wir heute? Was bedeuten die vier „Solas“ für meine FeG? Welche Thesen gehören an die Türen meines Gemeindehauses? Oder müssten sie nicht an die Türen des Rathauses? Wie gestalten wir unsere Gottesdienste so, dass sie bei den Menschen ankommen?

Modul | Wireinander

Das Ziel des Moduls „Wireinander“ ist: Gemeinden beschreiben und gestalten die originale Wireinander-Kultur für das Miteinander der Generationen in ihrer Gemeinde. Im Modul werden durch Materialhilfen Praxisbeispiele und Lösungsansätze vermittelt, wie ein Wireinander in einer Gemeinde Gestalt gewinnen kann. Außerdem werden biblisch-theologische Perspektiven des Miteinanders vermittelt.

Durch die Arbeit mit dem Modul sollen Gemeinden in ihrer Kompetenz gestärkt werden, für alle Generationen Heimat zu sein. Dazu gehört die Verinnerlichung einer Werte-Kultur und die gemeinsame Jesus-Nachfolge.

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Kontakt

Christian Müller

Assistent im Institut Gemeindeentwicklung und Leiterschaft

Bund Freier evangelischer Gemeinden
Goltenkamp 4 | 58452 Witten

Telefon: 02302 937-23
Mobil: 0176 11293723
E-Mail: christian.mueller@bund.feg.de
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