Gefeiert, gesegnet, gesendet
„Dein Jüngerschaftsprojekt“ beendet erstes Jahr
Mit einem Fest voller Dankbarkeit und Segen wurden die Teilnehmenden von Dein Jüngerschaftsprojekt in einen neuen Lebensabschnitt ausgesandt. Projektleiter Josias de Zubiaurre Racis schaut zurück auf ein Jahr mit bereichernden Erlebnissen und geistlichem Wachstum.
Ein außergewöhnliches und gesegnetes Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Jahr voller Gemeinschaft, Wachstum, Herausforderungen und tiefer geistlicher Erfahrungen. Am 12. Juli durften wir als Bibel- & Jüngerschaftsschule in Dankbarkeit mit unseren Trägern, uns als Leitungsehepaar, dem ersten Jahrgang und zahlreichen Freundinnen und Freunden sowie Unterstützenden den feierlichen Abschluss des ersten Durchlaufs von Dein Jüngerschaftsprojekt (DJP) zelebrieren.
Unter dem Motto „Sent & Celebrate“ kamen wir zusammen – nicht nur, um den Abschluss zu markieren, sondern um zu feiern, was Gott in diesem Jahr getan hat. Zu danken für alles Erlebte und uns in Liebe und Gebet voneinander zu verabschieden. In seiner Abschlusspredigt erinnerte Josias de Zubiaurre Racis, Projektleiter von DJP, daran, worum es im Kern geht: „Jesus ruft uns, bei ihm zu sein – und sendet uns, die Dinge zu tun, die er getan hat. In seiner Gnade und mit seiner Vollmacht.“ Was für ein Auftrag. Was für eine Ehre. Und was für eine Verantwortung.“
Ein emotionales Jahr feiern
Bei Sent & Celebrate wurde spürbar, dass dieses Jahr kein gewöhnliches war. Wir haben nicht nur Wissen gesammelt oder Veranstaltungen besucht – wir wurden geformt, herausgefordert, beschenkt und verändert. Es war ein Jahr der echten Gemeinschaft, des tiefen Austauschs, der ehrlichen Fragen und des Gebets.
Natürlich gab es Momente des Feierns, wie die bewegenden Aufenthalte in Wien oder Lübeck, wo wir nicht nur Städte, sondern auch geistliche Erlebnisse sammeln durften. Aber auch in schwierigen Phasen konnten wir einander beistehen, haben uns ermutigt, getragen und im Gebet füreinander eingestanden.
Diese besondere Mischung aus intensiver Gemeinschaft, geistlichem Wachstum und praktischer Jüngerschaft war nur möglich, weil Gott selbst der Mittelpunkt war – er hat uns als ersten Jahrgang zusammengeführt und durchgetragen. Seine Gegenwart war spürbar – besonders auch in der kraftvollen Anbetungszeit beim Abschlussfest. „Wir, deine Kirche, sind das Licht, das für dich scheint – und wir werden leuchten, bis du wiederkommst.“ Dieses Bekenntnis hat uns als Leitung tief bewegt. Es ist nicht nur ein Liedtext – es ist zu unserem Gebet geworden.
„Sent & Celebrate“ war voller emotionaler Momente und Einblicke: Freude und Witz gehören genau so zu Jüngerschaft wie gegenseitige Ermutigung und geistliche Begleitung. Beim anschließenden gemeinsamen Anstoßen auf das Jahr, bei gutem Essen und vielen herzlichen Gesprächen ist uns klar geworden: Hier geht etwas Besonderes zu Ende.
Inspiriert durch Taizé, mit Finanzen herausgefordert
Doch nicht nur der Abschluss war besonders – auch die letzten Wochen im Projekt hatten es in sich. Eine Woche im ökumenischen Kloster in Taizé war für viele ein geistlicher Höhepunkt. Die Schönheit der einfachen Liturgie, die Tiefe der meditativen Gesänge und die internationale Gemeinschaft haben uns inspiriert. In der Begegnung mit jungen Christinnen und Christen aus aller Welt – sei es aus Malaysia, Kuba oder den USA – wurde uns bewusst, wie Gott seine weltweite Kirche baut. Besonders bewegend fanden wir das Gespräch mit Bruder Philipp, der seit einigen Jahren Teil der Mönchsgemeinschaft ist und selbst in einer Freien evangelischen Gemeinde aufgewachsen ist.
Ein weiteres Highlight war die Themenwoche zu Finanzen, in der uns Alexander Gimbel (Pastor der FeG Karlsruhe und ausgebildeter Bankier) auf sehr praktische und gleichzeitig geistliche Weise in die Prinzipien des biblischen Umgangs mit Geld eingeführt hat. Was bedeutet es, ein treuer und zugleich großzügiger Verwalter dessen zu sein, was Gott anvertraut? Diese Frage hat viele von uns neu herausgefordert.
Mitgestalten und Segen sein
Ebenso prägend war die Woche zum Thema Gemeinde, in der uns Merle Schwarz (FeG-Bundessekretärin Region West) ermutigt hat, unsere Rolle in der Kirche Jesu zu entdecken – nicht als Zuschauerinnen und Zuschauer, sondern als Mitgestalterinnen und Mitgestalter. Und auch die Woche zur Multiplikation mit Sebastian Wickel (Kreisjugendpastor Dill-Westerwald-Kreis) hat uns neu vor Augen geführt: Reich Gottes wächst nicht durch Programme, sondern durch Menschen, die sich investieren. In andere. In Gemeinde. In Nachfolge.
Ein zentrales Anliegen von DJP war und ist es, junge Menschen für Gemeinde zu begeistern – sie zu ermutigen, nach dem Jahr nicht in ein geistliches Vakuum zu fallen, sondern mit neuer Perspektive und Leidenschaft den Bund FeG und darüber hinaus zu prägen und zu bereichern.
Ausgesandt in einen neuen Lebensabschnitt
Jetzt, zum Ende des Jahres, steht der nächste große Schritt an: Der Auszug aus dem Wohnheim steht bevor. Unser erster Jahrgang macht sich auf den Weg – in verschiedene Richtungen, aber mit demselben Ziel: Jesus nachzufolgen, dort, wo er sie hinführt. Einige beginnen ein Studium – sei es Theologie, Medizin oder Lehramt –, andere starten ins Berufsleben oder in neue geistliche Abenteuer. Einer unserer Teilnehmer wird sogar mit der Allianz-Mission ein Jahr auf Gran Canaria verbringen, um dort in der Mission zu dienen. Was sie alle eint, ist diese Perspektive: Der Ruf in die Gemeinschaft mit Gott und die Sendung in seiner Vollmacht.
Wir blicken zurück auf ein Jahr, das mehr war als ein Programm. Es war eine Zeit des Aufbruchs, der Begegnung und der Zurüstung. Wir sind gespannt, wie Gott das, was er begonnen hat in dem Jahr, in den Herzen der jungen Menschen weiterführt.
Josias de Zubiaurre Racis | Leitung Dein Jüngerschaftsprojekt
Dein Jüngerschaftsprojekt
- Ihr wollt mehr wissen? Dann schaut euch die persönlichen Stories einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer an: youtube.com/@d.juengerschaftsprojekt
- Weitere Informationen zu DeinJüngerschaftsprojekt, zur Bewerbung und zu unserer Vision findet ihr hier: deinjüngerschaftsprojekt.de
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