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September 23, 2022

FeG-Bundestag: Präses Ansgar Hörsting zeichnet Vision von lebendigen Gemeinden

LEBEN ZEIGT SICH IN KREATIVITÄT UND ZUSAMMENHALT 

Solingen | Direkt zum Auftakt des FeG-Bundestags in der Bethanien-Kapelle Solingen-Aufderhöhe am Freitag, 23. September, legte FeG-Präses Ansgar Hörsting den Fokus auf die Vision der Freien evangelischen Gemeinden (FeG) in Deutschland. Nach einem Grußwort von Matthias Ruf, dem Vorstandsvorsitzenden der gastgebenden Diakonie Bethanien, begrüßte er die Anwesenden. 

„Wir haben von Gott eine großartige Vision von seinem Reich bekommen“, sagte Hörsting in seinem Wort des Präses. Man habe auf dem Herzen, mehr lebendige Gemeinden zu gründen. Man wolle Gemeinden für Menschen gründen, Gemeinden von Gott, Gemeinden für diese Welt, nicht von dieser Welt, und: „Gemeinden, die sich anfühlen wie ein Fest.“ 

GEMEINDEN BIETEN RAUM FÜR MEHR MUT

Um diesem Ziel zu folgen, hatte die FeG-Bundesleitung in Vorbereitung auf dem Bundestag einen Impuls mit dem Titel „Geistliche Gemeinschaft für mehr lebendige Gemeinden“ veröffentlicht, das am 24. September, den zweiten Tag des Bundestags, besprochen werden soll. Die Frage sei gestellt worden, ob man sich mit dem Text nicht zu sehr um sich selbst drehe. Dieser Ansicht widersprach der Präses: „Vielmehr behandeln wir darin die Frage, wie wir missionarische, lebendige Gemeinden sein können.“ Damit sei es keine „Nabelschau, sondern das Kerngeschäft unserer Berufung.“  

Den Fokus legte der FeG-Präses in seiner Rede allerdings nicht auf dieses Impulspapier, sondern auf zwei Stichworte, die nach Hörsting die Vision von lebendigen Gemeinden schon jetzt sichtbar machen. „Krisenkompetenz“ und den „Ukrainekrieg“. Krisenkompetenz sei kein Schlager, „aber etwas, das uns in den letzten zwei bis drei Jahren unglaublich beschäftigt hat.“ In diesen Krisen sehe er in Gemeinden eine Steigerung von Kreativität und Kompetenz, für Menschen in Krisen da zu sein. „Diese Kreativität begeistert mich“, sagte der Präses. Wenn Gemeinden beispielsweise Menschen Raum für Trauer böten. Wenn sie gleichzeitig einen Raum böten, wo sie Mut fänden. „Wo Menschen merken: Ich bin nicht allein.“ Das sei ein großer Gewinn.  

IFFEC-BÜNDE STEHEN IN UKRAINEKRISE ZUSAMMEN

Auch im Ukrainekrieg sieht Ansgar Hörsting einen Funken der Vision, mehr lebendige Gemeinden zu bauen. „Was seit dem 24. Februar in der Ukraine geschieht, ist unsäglich.“ Jedoch: Direkt nach Ausbruch der Ukrainekrise hätten sich Gemeindebünde des Internationalen Bundes Freier evangelischer Gemeinden (IFFEC) miteinander vernetzt, um diese Situation zu bewältigen. Auch das habe ihn begeistert. Gemeinsam könne man lebendige Gemeinden gestalten.  

Um diese Vernetzung zu untermauern, las Hörsting Ausschnitte aus einem „Offenen Brief“ von Vitaly Vlasenko vor. Darin entschuldigt sich der Generalsekretär der Russischen Evangelischen Allianz für den „Krieg“ (so wörtlich im Brief), den sein Land begonnen habe. Bis zuletzt habe er versucht, die Invasion zu verhindern. Ohne Rücksicht auf die Nachteile habe sich Vlasenko auf die Seite der Gemeinden gestellt, betonte Hörsting. „Es ist wichtig, dass wir als Gemeinden so zusammenstehen.“ 

Die Vision, mehr lebendige Gemeinden zu bauen, wird sich auch im weiteren Verlauf durch den zweitägigen Bundestag ziehen. Am Freitagabend sollen vier Gemeinden feierlich in den Bund FeG aufgenommen werden. Auch mit der Diskussion über das vorab veröffentlichte Papier „Geistliche Gemeinschaft für mehr lebendige Gemeinden“ soll die Grundlage dafür geschaffen werden.  

FAKTEN FEG-BUNDESTAG

Der FeG-Bundestag ist das oberste Bundesorgan und besteht aus Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsgemeinden, Bundeswerke und Arbeitsbereiche des Bundes. In diesem Jahr findet er am 23. und 24. September in der Bethanien-Kapelle Solingen-Aufderhöhe zusammen, um über die zentralen Fragen des Bundes FeG als „Lebens- und Dienstgemeinschaft“ zu beraten und zu entscheiden. Insgesamt nehmen gut 350 stimmberechtigte Personen in Präsenz und digital am Bundestag teil. 

FAKTEN BUND FEG

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR wurde 1874 gegründet und besteht aus mehr als 500 selbstständigen Ortsgemeinden mit insgesamt knapp 43 000 Mitgliedern. Er ist Teil der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist Witten. Präses ist seit 2008 Ansgar Hörsting. 

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