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April 11, 2024 | Aktuell Allgemein CHRISTSEIN HEUTE FeG Evangelisation FeG Gemeindegründung FeG Inland-Mission FeG-Jahresthema Gemeindeleben Gemeinden Institut Gemeindeentwicklung und Leiterschaft Presse vef.de

FeG-Gemeindegründung | Eine Gemeinde pro Bäcker

„Überall dort, wo es einen Bäcker gibt, macht auch eine Gemeinde Sinn. Denn da sind Menschen, die von Jesus hören sollen.

Sascha Rützenhoff | FeG-Bundessekretär Inland-Mission

Eine Gemeinde pro Bäcker

So gründet der Bund FeG in Zukunft neue Gemeinden.

Neue Gemeinden zu gründen gehört fest zur DNA des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR (FeG). In den 2010er-Jahren machte die FeG Deutschland beispielsweise mit ihrer Vision „100 in 10“ von sich reden: In zehn Jahren sollten 100 Ortsgemeinden das Licht der Welt erblicken. Immerhin 72 sind es am Ende geworden. Wiederholen möchte FeG-Bundessekretär Sascha Rützenhoff das Projekt trotzdem nicht mehr. Stattdessen setzt er in Zukunft auf Tochtergemeindegründungen – und fünf Beraterinnen und Berater vor Ort.

Dass eine Vision allein nicht ausreiche, das habe man mit „100 in 10“ gelernt, sagt Rützenhoff, der als Leiter der FeG Inland-Mission für das Thema Gemeindegründung verantwortlich zeichnet: „Wir können nicht eine Überschrift finden, ohne dann zu erklären, wie das gehen soll.“ Ganz grundsätzlich ginge Gemeindegründung nur mit der Hilfe Jesu. Darüber hinaus brauche es eine Architektur, die so viele Gemeindegründungen überhaupt möglich mache.

Gemeindegründung hat viele Gesichter

Wie lässt sich ein fruchtbarer Nährboden schaffen für neue Gemeinden in Deutschland? Diese Frage stellt sich die FeG-Gemeindegründung immer wieder. Gerade erhalten pro Jahr rund sieben Gemeinden die Bezeichnung „Gemeinde in Gründung“ von der FeG-Bundesleitung: „Mit Jesu Hilfe wollen wir bis 2030 aber deutlich mehr Gründungen pro Jahr begleiten“, blickt der FeG-Bundessekretär in die Zukunft. Dafür will er verstärkt mit den Ortsgemeinden zusammenarbeiten.

Aktuell gibt es drei Wege, wie eine neue Gemeinde in der FeG Deutschland entsteht. Einmal sind da die „Gründungsinitiativen“. Die entstehen überall dort, wo Menschen sich entschließen, an einem neuen Ort eine neue Gemeinde zu gründen. Mit dieser Idee können sie sich an den Gemeindebund wenden – und werden fortan dabei begleitet. Unter anderem erhalten sie Hilfe, wenn es um einen Haushaltsplan geht oder darum, passende Räume zu finden.

Der zweite Weg sind „Tochtergemeinden“. Bei ihnen existiert eine Muttergemeinde, die Menschen aussendet, die wiederum eine neue Gemeinde gründen. Das kann eine neue Gemeinde im Nachbarort sein oder aber eine im selben Ort, die jedoch eine andere gesellschaftliche Gruppe erreicht.

FeG Inland-Mission gründet auch selbst

Der dritte Weg sind über die FeG Inland-Mission selbst gestartete Gemeindeprojekte: „Wir gründen dort, wo es noch keine Gemeinde gibt oder wo wir neue gesellschaftliche Gruppen erreichen können“, erzählt Sascha Rützenhoff. Gemeinden im Osten Deutschlands sind ein Beispiel dafür. Oder eine Gemeinde, die statt der bürgerlichen Mitte Menschen erreicht, die als „High Performer“ stark leistungsorientiert durchs Leben gehen. Diese Gemeinden werden besonders intensiv begleitet und finanziell unterstützt.

Ab einem bestimmten Stand kann eine Gründungsini­tiative den Status „Gemeinde in Gründung“ beim Bund FeG beantragen. Dieses Label verleiht die Bundesleitung der FeG Deutschland. Verschiedene Marker sind dafür relevant. Beispielsweise sollte die Gemeinde regelmäßig öffentliche Veranstaltungen durchführen, mehr Menschen als ein gewöhnlicher Hauskreis fassen und eine Gründungsversammlung durchgeführt haben.
Insgesamt gibt es derzeit rund 100 Orte, an denen im Bund FeG neue Gemeinden entstehen.

Beratung direkt vor Ort

Zukünftig verlagert die FeG-Gemeindegründung ihren Fokus: Es sollen weniger eigene Initiativen entstehen, dafür mehr Tochtergemeinden ins Leben gerufen werden. „Wir verstehen uns als Gesamtbund als Team mit den etablierten Ortsgemeinden“, sagt Rützenhoff.

Bisher war das erschwert möglich. Die FeG-Gemeindegründung hat ihren Sitz im FeG-Bundeshaus in Witten. Von dort aus war es schwierig, Ortsgemeinden in ganz Deutschland bei ihren Gründungsideen zu beraten. Abhilfe schaffen deswegen zukünftig fünf Beraterinnen und Berater, denen jeweils eine Region in Deutschland zugeordnet ist. Sie können FeGs von der ersten Idee einer Gründung bis zur umgesetzten Tochtergemeinde begleiten. Außerdem vernetzen sie die Gemeindegründungen, die bereits auf dem Weg sind.

Das Team deckt die ganze Palette an Begabungen ab. Da wäre beispielsweise Katharina Steinhauer, die Sprache und Kommunikation studiert hat. Harald Kolk bringt das nötige strukturelle Denken mit. Und Erwin Schwindt ist der erfahrene Gründer mit den zehn Ideen pro Minute. „Alle sind unterschiedlich und bilden damit ein super Team“, erzählt Rützenhoff. Und das Beste: Zusätzliche Ausgaben hat die FeG Inland-Mission durch die neuen Beratungspersonen dank Einsparungen an anderer Stelle trotzdem nicht.

Potenzial ist immens

Die Beratenden sind nicht die einzige Neuerung, mit der sich die FeG-Gemeindegründung neu aufstellt. Zukünftig wird es verschiedene Pakete geben, wie Tochtergemeindegründungen finanziell unterstützt werden. Die richten sich ganz danach aus, was die Projekte gerade brauchen. Auch will das Team den Initiativen, die nicht von der Inland-Mission initiiert sind, bessere Rahmenbedingungen geben. Schon jetzt erhalten diese ein umfangreiches Coaching. Zukünftig können sie aber auch an Netzwerktreffen teilnehmen und erhalten durch die Beraterinnen und Berater noch nähere Begleitung.

Abgerundet wird das Konzept dann, wenn Gründungsgemeinden selbst wieder Tochtergemeinden gründen. „Das wollen wir verstärken. Diese Gemeinden wissen schließlich noch, wie Gründung funktionieren kann“, blickt der FeG-Bundessekretär in die Zukunft. Potenzial sieht er da noch in Unmengen: „Überall dort, wo es einen Bäcker gibt, macht auch eine Gemeinde Sinn. Denn da sind Menschen, die von Jesus hören sollen.“

Nathanael Ullmann | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit im Bund FeG | presse.feg.de

Anmerkungen | Downloads

  • Dieser Text ist in der FeG-Zeitschrift CHRISTSEIN HEUTE 04/2024 erschienen und kann frei und ungekürzt für die Medien der FeG-Gemeinden vor Ort übernommen werden.
  • Weitere Verwendung darüber hinaus bitte erfragen: presse@feg.de

Drei Wege zur Gemeindegründung

1. Gründunginitiative im Bund FeG

  • Eigene Idee zur Gemeeindegründung
  • Beratung und Begleitung durch die Beratenden der FeG Gemeindegründung | gemeindegruendung.feg.de
  • tatus „Gründungsinitiative“ oder „Gemeinde in Gründung“ kann beim Bund FeG beantragt werden

2. Fokus FeG-Tochtergemeindegründung

  • Gemeindegründung an einem (Nachbar-)Ort oder unter einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe
  • Eine Muttergemeinde sendet Personen aus
  • Beratung und Begleitung durch die Beratenden der FeG Gemeindegründung | gemeindegruendung.feg.de
  • Status „Gemeinde in Gründung“ kann beantragt werden

3. Gemeindegründung der FeG Inland-Mission

  • Gemeinden gründen, wo es noch keine gibt
  • intensive Begeleitung und Unterstützung
  • „Gemeinde in Gründung“ hin zur FeG-Ortsgemeinde

Fokus Tochtergemeindegründung
Checkbox für FeG-Gemeinden

  • Im Gebet fragen: Ist da gerade eine geöffnete Tür?
  • Gibt es vielleicht schon Mitglieder, die eigentlich aus dem Nachbarort kommen? Gibt es dort vielleicht einen Hauskreis?
  • Gibt es Menschen in der Gemeinde, die ein anderes gesellschaftliches Milieu erreichen könnten?
  • Haben wir eine Idee, wie eine Gemeinde nebenan aussehen könnte, die ganz andere Menschen erreicht?
  • Gibt es vielleicht schon ein Team, das sich mit Tochtergemeindegründung beschäftigt und sich aussenden lassen würde?
  • Wissen wir, wie der Weggang kompensiert werden könnte?

Mehr Infos und Beratung: gemeindegruendung.feg.de

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