11. Oktober 2019 | Aktuell FeG Präses Gremien Presse

FEG Bundestag 2019

Dietzhölztal-Ewersbach | Witten – Mit der Ermutigung durch Präses Ansgar Hörsting, die Kunst des Werfens zu erlernen – sein Vertrauen auf Gott zu werfen und es nicht wegzuwerfen –, tagte am 28. September der FeG-Bundestag im Kronberg-Forum Ewersbach. Die 266 anwesenden Delegierten aus den Gemeinden waren gebeten, wichtige Entscheidungen für den Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR zu treffen. Die Leitung des Bundestages lag in den Händen von Pastor Wilfried Weniger, den der Ständige Ausschuss des Bundestages dazu bestimmt hat. Insgesamt nahmen rund 360 Besucher teil.

Ansgar Hörsting als Präses wiedergewählt

Mit 92 Prozent der Stimmen wählte das höchste Entscheidungsgremium im Bund Freier evangelischer Gemeinden Präses Ansgar Hörsting für eine dritte sechsjährige Amtszeit. Das dafür verantwortliche Gremium hatte ihn zur Wiederwahl vorgeschlagen. Der gebürtige Hamburger repräsentiert seit 2008 den Bund Freier evangelischer Gemeinden.

Vollmitgliedschaft in der ACK

Die Delegierten des Bundestages stimmten im Verlauf des Tages dem Antrag aus den Reihen der Pastorenschaft zu, die Vollmitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zu beantragen. Diese Eingabe wurde von Dr. Jochen Wagner, Pastor der FeG Kirchberg, vorgestellt und von der Erweiterten Bundesleitung unterstützt.

Die ACK wurde 1948 gegründet und ist ein loser Zusammenschluss christlicher Kirchen in Deutschland. Theologische Grundlage ihrer Arbeit ist laut Satzung, „Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland“ zu bekennen. Der Verein soll der „ökumenischen Zusammenarbeit“ dienen. Der Bund FeG ist Gründungsmitglied der ACK, hat aber seit Beginn den Gaststatus inne.

Vier neue Gemeindeaufnahmen

Auf dem Treffen der Delegierten aus den Bundesgemeinden wurden vier Ortsgemeinden in den Bund Freier evangelischer Gemeinden aufgenommen: Detmold, Hannover, Haßloch und Rastatt. Die bisher unabhängige „mosaikchurch“ im lippischen Detmold wurde 2007 von einem Hauskreis mit vier Personen gegründet und hat heute 142 Mitglieder und 180 Besucher.

Die Freie evangelische Gemeinde in Hannover nennt sich „dreisechzehn“, benannt nach dem Bibelvers im Johannesevangelium 3,16. Sie ist 2012 aus zwei Hauskirchen mit zusammen 20 Mitgliedern hervorgegangen. Heute gibt es 180 regelmäßige Besucher. Sieben Prozent aller bisher erreichten Personen sind durch den Kontakt zu der Gemeinde Christen geworden, erläuterte Gemeindepastor Markus Schmidt.

Die FeG Haßloch entstand aus einem Gebetskreis und hat heute 23 Mitglieder. Die FeG Rastatt wurde im Jahr 2003 gegründet und hat heute 31 Mitglieder und bis zu 60 Gottesdienstbesucher.

Evangelisation und Gemeindegründung

Die Arbeitsbereiche, Gremien und Bundeswerke des Bundes FeG gaben im Rahmen des Berichtsheftes Rechenschaft über ihre Arbeit im zurückliegenden Jahr. Das neugegründete FeG Praxisinstitut Evangelisation stellte den Delegierten sein Team vor, bestehend aus dem Leiter Dr. Arndt Elmar Schnepper (Braunschweig) und den regionalen Beratern und Gemeindepastoren Hilmar Schultze (Worms), Christof Lenzen (Gera) und Erwin Schwindt (Bonn). Sie haben die Aufgabe, Gemeinden zu schulen und zu beraten, wie das Evangelium von Jesus Christus heute neu gesagt werden kann.

Seit dem letzten Bundestag im Jahre 2018 wurden die Freien evangelischen Gemeinden in Lübbecke, Hamm, Taunusstein und Eschwege als „Gemeinden in Gründung“ von der Bundesleitung anerkannt. Des Weiteren werden durch die FeG Inland-Mission – Referat Gemeindegründung – aktuell 28 Gemeindegründungsprojekte im gesamten Bundesgebiet verantwortet.

Wahlen, Begrüßung und Berufung

Bundessekretär Burkhard Theis (Region Mitte-West) wurde für eine weitere Amtszeit gewählt und der FeG-Seelsorgereferent Pastor Jens Mankel in seiner seit 1. Juli 2019 bestehenden Aufgabe begrüßt. Zwölf Delegierte des Bundestages wurden direkt in den Ständigen Ausschuss des Bundestages gewählt. In diesem Gremium wurde im Vorfeld des Bundestages Frau Dr. Christiane Henkel auf die neu eingerichtete bezugswissenschaftliche Professur für Pädagogik und Erziehungswissenschaften an der Theologischen Hochschule Ewersbach berufen. Ihre Lehrtätigkeit nimmt sie nach einem Vorbereitungssemester im Sommersemester 2020 auf.

Finanzlage des Bundes FeG

Geschäftsführer Klaus Kanwischer äußerte sich während des Bundestages dankbar über der finanziellen Entwicklung des Bundes. Das Jahr 2017 ergab noch ein Defizit von 206.000 Euro, doch 2018 wurde ein Überschuss von 55.000 Euro erzielt. Dies wurde durch die Gemeinden und Einzelspender möglich, die 325.000 Euro mehr gespendet haben als im Jahr davor. Kanwischer hofft, dass diese Entwicklung auch im laufenden Jahr 2019 anhält.

Dazu sollen gezielt die Gemeinden angesprochen werden, die den Bund gar nicht oder kaum finanziell fördern. Der Bund FeG, der sich ausschließlich durch Spenden finanziert, ist darauf angewiesen, dass jede Gemeinde ihren Teil dazu gibt, damit der Bund seine Arbeit besser gestalten und ausweiten kann. Dieses Anliegen soll z. B. durch die FeG-Benefits in die Gemeinden hinein kommuniziert werden.

Jahresthema und FEG KONGRESS 2020

Im Rahmen des FeG-Bundestages wurde das neue Jahresthema im Bund FeG bekanntgegeben. Es lautet „BETEN | Schlicht und ergreifend“. Alle Anwesenden bekamen das gleichnamige Buch mit Beiträgen, Anregungen und Fragen für die persönliche Reflexion und zum Gespräch in den Gemeindegruppen geschenkt. Ebenso geben die im Herbst stattfindenden FEG HERBSTTAGUNGEN für leitend Mitarbeitende und Hauptamtliche Impulse zum Thema „BETEN“. | feg.de/jahresthema

„Was gibt Halt?“ So lautet das Thema des nächsten FeG-Kongresses an Pfingsten 2020 (30. Mai – 1. Juni) im RuhrCongress Bochum. Die Einladungen zu dem FeG-Familientreffen sind verfügbar und Anmeldungen ab 1. November 2019 möglich. Flyer können in Witten bestellt werden und der Einladefilm in den Gemeinden gezeigt werden. | kongress.feg.de

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Infos & Kontakt

Artur Wiebe
Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher
im Bund Freier evangelischer Gemeinden
Telefon: 02302 937-33 | Fax: 02302 937-99

artur.wiebe@bund.feg.de | feg.de | presse.feg.de

 

Tagesordnung FeG Bundestag 2019

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