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Juni 17, 2023 | Aktuell Allgemein FeG-Präses Newsletter Presse vef.de

FeG-Sonderbundestag | Henrik Otto wird im Januar 2024 neuer Präses

Merle Schwarz zur ersten Bundessekretärin gewählt

Siegen | Henrik Otto wird ab 2024 der neue Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR (FeG). Das ist das Ergebnis der Wahl auf dem FeG-Sonderbundestag in der FeG Siegen-Geisweld und digital am 17. Juni 2023. Bereits im März dieses Jahres war er vom Ständigen Ausschuss einstimmig für das Amt vorgeschlagen worden. Das Ergebnis auf dem Bundestag war ebenfalls eindeutig: 260 Ja-Stimmen standen gegen neun Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen. Mit einer Standing Ovation begrüßten die Anwesenden die Entscheidung. „Mit Gottes Hilfe“ wolle er das Amt annehmen, sagte Otto nach der Wahl. Es war ein historischer Ort für die Wahl: Hier war nicht nur Präses Ansgar Hörsting als Pastor tätig, auch Henrik Otto als Nachfolger kommt ursprünglich aus dieser Gemeinde. Zusätzlich zu rund 100 Anwesenden waren knapp 250 Menschen digital zugeschaltet.

Präses muss leidensfähig sein

Im Vorfeld hatte der Unterausschuss Präsesberufung das Verfahren vorgestellt, mit dem der Vorschlag erfolgt war: Verschiedene Kompetenzen hätte der Unterausschuss Präsesberufung ausgearbeitet, sagte Dirk Hörster im Rahmen des Bundestags. Theologisch denkend müsse er sein, eine Leitungskompetenz haben. Er müsse authentisch sein, müsse „generationenübergreifend denken und arbeiten können“. Er müsse gut vernetzt sein, den Bund FeG kennen und als Ganzes im Blick haben. Er müsse kommunikativ sein, begeistern können und charismatisch sein. „Und er muss belastbar sein und sogar leidensbereit.“ Erst nach Ausarbeitung dieser Kriterien und jeder Menge Gebet habe der Unterausschuss sich zu einer Klausurtagung zusammengefunden verschiedene Vorschläge diskutiert. „Am Ende des Tages stand ein Name: Henrik Otto.“ Diese Wahl bestätigte sich nach Gesprächen mit ihm.

Die Aussicht, den Bund FeG weiter mitprägen zu können, mache ihm große Freude – „und weiche Knie“, sagte Henrik Otto in seiner Rede vor der Wahl. Freude und Respekt habe er auch im Blick darauf, wie Ansgar dieses Amt ausfülle.

„Weil Gott und Menschen mich ermutigt haben, das zu tun“, begründete Otto, warum er sich nun zur Wahl stellen lasse. Familie, geistliche Worte und Wegbegleitende hätten ihn bestärkt. Außerdem verspüre er Leidenschaft, das Evangelium in die Welt zu bringen. Er verspüre es als „freudige Last“, dass mehr Menschen Jesus erleben. „Ich kann mir eine Welt beim besten Willen nicht vorstellen, die auf dieses Evangelium verzichten müsste.“

Auf den Schultern von Menschen, mit denen Gott Geschichte schrieb

Mit Tradition und Innovation möchte er das erreichen. „Tradino“, das sei aktuell sein liebstes Wort – die Verbindung der beiden. „Es liegen auch Schätze in der älteren und jüngeren Vergangenheit unserer Gemeinden.“ Die FeGs ständen auf den Schultern von Menschen, mit denen Gott Geschichte geschrieben habe. Die Begeisterung für Jesus sieht Henrik Otto da, die Begründung auf die Schrift. „Ohne würden wir unsere Wurzeln abschneiden.“ Ein Bund selbstständiger Gemeinden sei ein echter Wert. Damit müsse man sich auseinandersetzen, aber dadurch bleibe das System auch vital. Und: „Unternehmergeist gehörte immer zu Freien evangelischen Gemeinden.“ Man wolle in Gottes Namen etwas tun, tapfer sein.

So passiere Innovatives und Frisches. Das erfordere Mut und Hoffnung, „dass Gottes Geist uns leitet.“ Manches sei anders im 21. Jahrhundert. Die meisten Menschen seien heute beispielsweise nicht mehr religiös, sondern spirituell. Das mache es nicht einfacher für Gemeinden, aber es werde wieder einfacher, über den Glauben zu sprechen. „Die Geschwindigkeit der Welt erfordert eine grundsätzliche Bereitschaft zu Veränderung“, sagte Otto zudem. Mit dem Herzen bei Jesus, aber den Füßen fest auf den Boden, um Schritt zu halten – so sehe er die Gemeinden heute. Und Digitalisierung nennt er als ein aktuelles Thema – beispielhaft im FeG-Projekt „Mutig Miteinander“ im März dieses Jahres. Innerhalb von Corona hätten Gemeinden außerdem in kürzester Zeit Streams angeboten.

Mehr originale Gemeinden

Als konkrete Aufgabe nannte Henrik Otto das Thema Evangelisation – und in diesem Kontext das Praxisinstitut Evangelisation der FeG Deutschland. Auch Gemeindegründung ist Henrik Otto wichtig. 500 Gemeinden seien gut – aber da brauche es mehr. Die Arbeit im Bund FeG sei es zudem, originale Gemeinden weiterzuentwickeln. Es sei „eine riesige Herausforderung, sich nicht zu isolieren, wenn Dinge sich so schnell ändern.“ Nicht jede Veränderung sei positiv, aber Bereitschaft dazu schon.

Als Letztes verwies er auf neue Generationen. Das Bundesjugendtreffen (BUJU) „waren großartige Tage in Erfurt“. Es sei eine riesige Herausforderung, dass man die junge Generation verstehe und Generationen untereinander verständen. Man wolle Platz schaffen für junge Menschen in Verantwortung. Damit dürfe man das Bundessekretariat Junge Generation nicht damit allein lassen.

Merle Schwarz wird Bundessekretärin West

Auch Merle Schwarz wurde zur ersten Bundessekretärin in der Geschichte der FeG Deutschland gewählt. Zukünftig wird sie Gemeinden in der Region West beraten. Von 263 abgegebenen Stimmen voteten 228 für Ja, 23 für Nein. 12 Menschen enthielten sich. Auch sie nahm die Wahl „mit Gottes Hilfe“ an und wurde stehend für diese Entscheidung beglückwünscht. Sie wird das Amt zu September 2023 übernehmen.

„Ich liebe Gemeinde, ich liebe Jesus“, sagte sie im Vorfeld. Sie sei von Herzen immer schon Gemeindekind gewesen. Schon als Kind sei sie gerne mal allein ins Gemeindehaus gegangen, um dort Musik zu machen und die Atmosphäre zu genießen.

Bewegen würde sie, dass Gemeinden unter Corona gelitten hätten. Im Ehrenamt habe sich vieles verändert, da müssten Gemeinden umdenken. Man müsse sich wiederfinden, als Gemeinde und FeG-Bundesgemeinschaft. Da sei Potenzial. Sie wolle Gemeinden helfen, neue Wege zu finden, neue Ressourcen zu entdecken. „Ich bin überzeugt, dass jede Gemeinde das kann.“ Da wünsche sie sich im Westen ganz viel Neues. Für sie sei das auch ein neuer Job. Aber sie sei bereit, sich dieser neuen Arbeit zu stellen. Sie habe Neugier und Lust, sich dort zu entwickeln.

Neben dem Sonder-Bundestag fand an dem Tag auch ein Ständiger Ausschuss in Siegen-Geisweid statt.

Über Henrik Otto

Henrik Otto (46) in Siegen aufgewachsen und kam im Jungscharalter zum Glauben. Nach Abitur und Zivildienst studierte er an der Theologischen Hochschule Ewersbach und war von 2002 bis 2016 in verschiedenen Gemeinden als Pastor tätig. Seit 2016 ist er FeG-Bundessekretär der Region Süd und Mitglied der Bundesleitung. Derzeit befindet er sich in einer Weiterbildung zum Doctor of Ministry an der Trinity Evangelical Divinity School, Chicago.

Über Merle Schwarz

Merle Schwarz (46) ist in Stade geboren. Ihr Vater war Pastor im Bund FeG und so folgten nach Stade die Stationen Eutin und Ewersbach. Nach dem Abitur studierte sie in Marburg zunächst ein Jahr Humanbiologie, ließ sich dann in Dessau zur Physiotherapeutin ausbilden. 1997 traf sie die Entscheidung für Jesus. 2006 startete sie ihr Theologiestudium an der Theologischen Hochschule Ewersbach. Seit 2011 ist sie Pastorin der FeG Oberhausen. Sie ist Mitglied im Arbeitskreis Pastor/-innenwechsel, ist Coach und macht derzeit eine Ausbildung zur Supervisorin.

FAKTEN BUND FEG

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR (FeG) wurde 1874 gegründet und besteht aus mehr als 500 selbstständigen Ortsgemeinden mit insgesamt 42 350 Mitgliedern. Er ist mit der Evangelischen Allianz in Deutschland verbunden und Mitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist Witten. Präses ist seit 2008 Ansgar Hörsting.

Nathanael Ullmann | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit | presse.feg.de

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  • Hochauflösende Pressefotos (gültig bis 31. Juli 2023) | Link

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Nathanael Ullmann schaut in die Kamera.Foto: FeG Deutschland | AW

Nathanael Ullmann | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Foto: FeG Deutschland | NU

Artur Wiebe | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher

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