7. Mai 2020 | Aktuell Gemeinden Presse

Besonnene Vorbereitungen auf Gottesdienste vor Ort

Lockerung der Beschränkungen unter strengen Auflagen

Die FeG-Bundesleitung hat sich in die Diskussion um Wiederaufnahme von sonntäglichen Gottesdiensten in den Gemeinderäumlichkeiten am 20. April 2020 mit dem Brief „Verhältnismäßigkeit im Blick behalten“ an die verantwortlichen Regierungsstellen eingebracht, sowie die Gemeindeleitungen und Hauptamtlichen auf eine „Besonnenen Ausweitung des Gemeindelebens“ hingewiesen. Die Mahnung zur Besonnenheit bleibt weiterhin Kurs und Rat des Bund FeG.

In vielen Bundesländer sind Gottesdienste in den Gemeindehäusern unter strengen Auflagen wieder möglich. Die Auflagen richten sich nach der „Übersicht über Maßnahmen für Gesundheits- und Infektionsschutz bei der Durchführung von Gottesdiensten und religiösen Handlungen während der Corona-Pandemie“. Diese Übersicht beruht auf Konzepten, die dem BMI (Bundesministerium des Innern) und dem RKI (Robert-Koch-Institut) von den Kirchen und Religionsgemeinschaften vorgelegt wurde und kommentiert wurden. Die Webseite Katholisch.de dokumentiert die Inhalte dieses Papieres. | Zur Meldung „Gottesdienste in der Corona-Krise – Rahmenplan vorgelegt“ >>

Wir als Bund FeG empfehlen diese Absprachen den Gemeinden und haben sie in ein FeG-Konzept für Gesundheits- und Infektionsschutz eingearbeitet. Bestimmungen in den Bundesländern, Kreisen, Städten und Gemeinden können durch das föderale System unterschiedlich ausfallen.

Konkrete Vorbereitungen vor Ort

Gemeindeleitungen sollten vorplanen, wie sie mit evtl. Lockerungen der Beschränkungen umgehen. Entsprechend der behördlichen Vorabsprachen haben wir ein Konzept für Gesundheits- und Infektionsschutz für die Gemeindeleitungen erstellt. Folgende Hinweise von Seiten des Bundes FeG:

  1. Download Vorlage FeG-Konzept für Gesundheits- und Infektionsschutz | DOCX | PDF und Vorlage Nachvollziehbarkeit der Kontaktketten sichergestellt werden. | Vorlage herunterladen: DOCX | PDF
  2. Die Gemeindeleitung ist für konkrete Maßnahme und Entscheidungen vor Ort verantwortlich! 
  3. WICHTIG: Verordnungen oder Anweisungen der offiziellen Stellen haben immer Vorrang vor Informationen und Handlungsempfehlungen aus diesem Dokument.
  4. Die Gemeindeleitung sammelt Informationen und Veröffentlichungen der offiziellen Stellen (Gesundheitsbehörden auf Bundes-, Land-, Kreis- und Ortsebene).
  5. Sie prüft, was für die Gemeinde in Bezug auf Gottesdienste und Veranstaltungen vor Ort unter Berücksichtigung der gefährdeten Risikogruppen weise, vertretbar und umsetzbar ist. Sie trifft dementsprechende Entscheidungen und Vorkehrungen (z. B. Gottesdienste weiter digital, vor Ort oder beides, Gottesdienst in Schichten etc.). Der Austausch auf FeG-Kreisebene wird empfohlen.
  6. Sie erstellt ein Konzept für Gesundheits- und Infektionsschutz für ihre Gemeinde und die Räumlichkeiten vor Ort. | Vorlage herunterladen DOCX | PDF
  7. Dadurch soll die Nachvollziehbarkeit der Kontaktketten sichergestellt werden. | Vorlage herunterladen: DOCX | PDF
  8. Das Konzept ist eventuell (je nach Bundesland) bei der zuständigen Gesundheitsbehörde einzureichen und eine Genehmigung/Rückmeldung ist abzuwarten, ggf. muss das Konzept nachgebessert werden. Bei Unklarheiten bitte den Kontakt zu den Gesundheitsbehörden suchen.
  9. Erst dann eine Info an die Gemeinde und Öffentlichkeit über Schritte, Maßnahmen und Regelungen: Mail, Newsletter, Homepage, Telefonanruf, Brief etc.
  10. Schutz besonders gefährdeter Personen sollte oberste Priorität haben: Diese Personen besonders im Blick haben und vorab informieren. Alternativangebote für die Teilnahme bedenken und einrichten, um Besucher aus Risikogruppen etc., die nicht vor Ort teilnehmen möchten/können, weiter ins Gemeindeleben einzubinden.
  11. Eine besondere Situation entsteht, wenn Hauptamtliche zu den besonders gefährdeten Personen gehören. In jedem Fall muss der Arbeitgeber den Schutz der Angestellten gewährleisten: Homeoffice, Stellvertretung für Gottesdienste, eigener Zugang zur Bühne, Mund-Nasen-Maske etc.
  12. Sollte sich im Nachgang des Gottesdienstes herausstellen, dass eine mit Covid-19 angesteckte Person am Gottesdienst teilgenommen hat, werden umgehend die zuständige Gesundheitsbehörde und der Bund FeG informiert.

Links und Downloads

Hygienemaßnahmen | FeG sanitätsdienst

  • Zusammenarbeit mit den Behörden: Arbeiten Sie bereitwillig mit den Behörden zusammen und fragen Sie ggf. beim Gesundheitsamt um Rat. 

Mund-Nasen-Masken | Bestellungen

  • Wiederaufbereitbare und desinfizierbare Mund-Nasen-Masken sind beim FeG Sanitätsdienst bestellbar: link.feg.de/masken
  • Einmalmasken sind durch Vermittlung des FeG Sanitätsdienstes bei sibre-masken.de durch Rabattcode vergünstigt zu bekommen:
    • Bei sibre-masken.de den Rabattcode im Bezahlvorgang eingeben. Der Code lautet: GOTTESDIENST2020
    • Der Code reduziert den Brutto-Rechnungswert exkl. der Versandkosten um 20 Prozent, jedoch ausschließlich für folgende Produkte: Mund-Nase-Maske (Alltagsmaske) | Mund-Nase-Maske (surgical/medical) | Atemschutzmaske KN95 | Gesichtsschutz-Schirm
    • Wichtig: In der Bestelladresse muss klar ersichtlich sein, dass es sich um eine Gemeinde handelt, damit die Bestellung rabattiert bearbeitet wird.

Übersichtskarte | Lockerung der Pandemiemaßnahmen

Mit freundlicher Genehmigung von PRO-Medienmagazin. Die Karte wird regelmäßig aktualisiert.