Pressemitteilung
Bund FeG ist dankbar für gestiegene Spenden
Ständiger Ausschuss tagt im Juni
Witten | Aus dem vergangenen Jahr konnte der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR (FeG) mit einer positiven Bilanz gehen. Allerdings nur wegen Sondereffekten. Das ist eines der Ergebnisse des Ständigen Ausschuss am 21. Juni per Zoom. Der Ständige Ausschuss vertritt den FeG-Bundestag als oberstes Organ zwischen den jährlichen Sitzungen.
Wort des Präses
Zum Start sprach FeG-Präses Henrik Otto über den Tagesvers: „Danket dem Herrn aller Herren, der allein große Wunder tut, denn seine Güte währet ewiglich“ (Psalm 136,3.4 | LUT2017). „Dankbarkeit braucht ein Gegenüber“, sagte Otto. Dieses Gegenüber habe der Psalmbeter in Gott gefunden.
Auffällig ist für Otto, dass im Vers nicht die individuelle Dankbarkeitserfahrung stände. Es gehe nicht um „meine Bewahrung, meine Berufung, mein Glück“, sondern „um das Wirken Gottes“ im Weltgeschehen: „Auch wenn ich selbst einmal wenig Anlässe zu Dankbarkeit finde, er hat grundsätzlich gezeigt, dass er gütig ist. Das kann nicht überdeckt werden.“ Und auch der Lehrtext (Apostelgeschichte 8,6.8 | | LUT2017) zeige: Diese Freude und Dankbarkeit blieben immer, nämlich dass Gottes Gnade an Menschen wirkt.
Positiver Jahresabschluss 2024
Das Jahr 2024 konnte mit einem Plus von 174.000 Euro abgeschlossen werden. „Ich bin superfroh und dankbar“, sagte FeG-Geschäftsführer Guido Sadler. Besonders die „100-Euro-Aktion“ habe ihre positiven Spuren hinterlassen, also die Bitte an Gemeinden, 100 Euro pro Mitglied und Jahr an den Bund FeG zu spenden. Gemeinden spendeten im vergangenen Jahr 343.000 Euro mehr für den sogenannten „Kirchlichen Kernbereich“. Auch die Privatspenden stiegen um 92.000 Euro.
Auf Seite der Kosten schlug die Sanierung des FeG-Bundeshauses mit 300.000 Euro zu Buche. Hier gibt es seit dem vergangenen Jahr eine nachhaltige Photovoltaik-Anlage, neue Fenster, ein isoliertes Dach und einen neuen Anstrich. Gestiegene Personalkosten und Energiekosten belasteten die Konten ebenfalls.
Planbare Spenden gebraucht
Trotz des positiven Abschlusses appellierte Sadler an die Gemeinden, die 100 Euro pro Mitglied und Jahr auch weiterhin anzupeilen. Denn auch im Jahr 2024 haben allein Sondereffekte wie Hausverkäufe oder Erbschaften für schwarze Zahlen gesorgt. „Aktuell liegen wir bei rund 70 Euro pro Mitglied und Jahr“, sagte Sadler. Das sei keine dauerhafte Lösung.
Mit Blick auf das laufende Jahr zeigte sich Sadler zufrieden: Die Gemeindespenden liegen bei einem Plus von 5 Prozent zum Vorjahr. Geplant war mit 4,7 Prozent knapp weniger. Wie das Gesamtjahr zu bewerten ist, lässt sich erfahrungsgemäß aber immer erst im spendenreichen Dezember sagen.
Volkmar Birx wiedergewählt
Volkmar Birx, Vorstandssprecher der Spar- und Kreditbank Witten, wurde erneut in die Erweiterte Bundesleitung (EW BL) gewählt. Das Amt hat er seit 2009 inne. Zur Wahl brachte er drei Anliegen vor. Erstens sollte der Bund FeG in der Gemeinde stärker präsent gehalten werden. Zweitens hoffe er, junge Menschen und Frauen mehr in die Gremienarbeit zu integrieren. Dafür müssten junge Familien im Zweifelsfall entlastet werden: „Wenn jemand samstags in Gremien sitzt, muss jemand anders die Hecke schneiden.“
Drittens möchte er das Thema Wirtschaftsethik in der FeG-Familie in den Fokus nehmen: „Wir können bestens über Sexualfragen streiten, dann nach Hause fahren und die Haushaltshilfe bar bezahlen.“ Das gehe nicht. Im Gespräch wurde er mehrfach als kompetenter und authentischer Mensch wertgeschätzt.
Artur Wiebe bleibt Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Der Ständige Ausschuss wurde darüber informiert, dass Artur Wiebe als Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit wiederberufen wurde. „Präsent sein – da sein und Geschenk sein“, das sei sein persönliches Motto. Im Vorfeld habe er überprüft, ob das noch für den Dienst gelte – und sei zu einem Ja gekommen. Er verglich seinen Dienst mit dem biblischen Nehemia. Seine Aufgabe sei also die Unterstützung, damit andere den Esra-Dienst, also die praktische Arbeit, tun können.
Weitere Kurzinfos
- Einen kurzen Ausblick gab es auf den kommenden FeG-Bundestag am 27. September 2025 im Kronberg-Forum Ewersbach. Er ist das oberste Gremium des Bundes FeG.
- Hartmut Georg vom FeG-Versorgungswerk informierte den Ständigen Ausschuss darüber, dass Pastor Simon Hartung nun im Beirat des Versorgungswerks sitzt.
- Katharina Steinhauer wird ab 2026 eine 25-Prozent-Stelle im Praxisinstitut Evangelisation als Beraterin für die Region Mitte-West übernehmen. Sie ist bereits Beraterin für Gemeindegründung. Auch darüber wurde der Ständige Ausschuss informiert.
- Zum ersten Mal beim Ständigen Ausschuss mit dabei war Barbara Dahlmann. Sie vertritt den Westfalen-Mitte-Kreis.
Nathanael Ullmann | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit | presse.feg.de
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Weiterführende Links
- Informationen Ständiger Ausschuss | gremien.feg.de
- Webseite Bund FeG | feg.de
- Fakten zu Bund FeG | fakten.feg.de
Fakten Bund FeG
Der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR (FeG) wurde 1874 gegründet und besteht aus ca. 500 selbstständigen Ortsgemeinden mit insgesamt 42 350 Mitgliedern. Er ist mit der Evangelischen Allianz in Deutschland verbunden und Mitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist Witten. Präses ist seit 2024 Henrik Otto.
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Pressekontakt
Foto: FeG Deutschland | AW Nathanael Ullmann | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit
- Telefon: 02302 937-32 | Fax: 02302 937-99
- presse@feg.de | feg.de
Foto: FeG Deutschland | NU Artur Wiebe | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher
- Telefon: 02302 937-33 | Fax: 02302 937-99
- presse@feg.de | feg.de




